Alltagsmaske

Gesichtsschutzmaske aus herkömmlichen Textilien, meist Baumwolle, die über Mund und Nase getragen wird
Selbstgemachte Alltagsmaske mit Haltebändern
An die Gesichtsform angepasste, selbstgenähte Alltagsmasken mit Gummibändern
Handgenähte Alltagsmaske aus zwei Lagen Baumwollstoff mit Haltebändern
Handgenähte Behelfs-Mund-Nasen-Maske aus Baumwolle mit vor dem Nähen eingebügelten Falten, kann durch Bügeln desinfiziert werden
Ein doppelt gelegtes Tuch kann der Maskenpflicht Genüge tun, hat aber eine zu geringe Filterwirkung.

Eine Alltagsmaske ist ein geschneidertes Stück Stoff, das über Kinn, Mund und Nase getragen wird. Sie besteht meistens aus Baumwollstoff, der in Falten gelegt vernäht oder an die Gesichtsform angepasst geschneidert ist, und wird mit Gummibändern an den Ohren oder mit Haltebändern am Hinterkopf fixiert. Es ist möglich, einen Metalldraht in den Stoff über der Nase einzuarbeiten. Damit soll die Maske möglichst eng am Gesicht abschließen. Weitere Bezeichnungen sind Community-Maske, Mund-Nasen-Bedeckung (MNB), Behelfs-Mund-Nasen-Maske und Behelfsmaske. Selbst hergestellte Masken werden auch als DIY-Masken (Do-it-yourself-Masken) bezeichnet.

Gesichtsmasken aus Stoff wurden von Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts regelmäßig von Mitarbeitern in der Krankenbehandlung und -pflege verwendet. In den 1960er Jahren ging deren Verwendung in den Industriestaaten aus hygienischen Gründen zu Gunsten moderner medizinischer Masken zurück. In den Entwicklungsländern wurden sie jedoch weiterhin eingesetzt. Während der COVID-19-Pandemie wurde in zahlreichen Ländern eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen eingeführt.

Behelfsmasken dürfen nicht gewerblich „als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in Verkehr gebracht und nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen ausgelobt werden“, sondern ausschließlich im privaten Umfeld genutzt werden,[1] da sie – anders als medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Atemschutzmasken wie FFP2- und FFP3-Masken – keiner Regulierung unterliegen. Es gibt daher wenig gesicherte, generalisierbare Aussagen zu ihrer Effektivität als Schutz vor der Übertragung von Infekten oder Feinstaub.

HerstellungBearbeiten

 
Das Nähen einer Behelfsmaske

Im Handel werden verschiedene Typen von Stoffmasken angeboten. Bei den in privaten Haushalten hergestellten Masken ist die Vielfalt der Herstellungsmethoden und der Produkte noch größer.

HerstellerBearbeiten

Während der COVID-19-Pandemie ergab sich plötzlich ein großer Bedarf an Mund-Nasen-Bedeckungen. Seitdem werden entsprechende Masken von zahlreichen professionellen Schneidern und Nähern hergestellt, die sonst beispielsweise als Änderungsschneider oder in den Kostümabteilungen von Theaterhäusern tätig sind.[2] Auch größere Unternehmen stiegen in die Produktion ein, in Deutschland beispielsweise die Firmen Trigema, Mey, Breckle und weitere.[3]

Zusätzlich werden Behelfsmasken in unzähligen Haushalten sowie von engagierten Helfern und Gruppen[4] selbst angefertigt.

Selbstgemachte MaskenBearbeiten

Anleitungen zum Nähen von DIY-Masken („Do-it-yourself-Masken“) wurden von verschiedenen Institutionen veröffentlicht, so zum Beispiel von der Stadt Essen[5] sowie von Prominenten, darunter der Modedesigner Guido Maria Kretschmer.[6]

In Printmedien und im Internet wurden darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten bekannt gemacht, Masken ohne Nähen herzustellen,[7] so auch von der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. Demnach können taugliche Mund-Nasen-Bedeckungen mit einfachsten Mitteln und auch ohne Werkzeug aus haushaltsüblichen Materialien hergestellt werden.[8]

MaterialienBearbeiten

Zumeist werden Baumwollstoffe verwendet. Selbstgemachte Masken können z. B. aus T-Shirts,[9] Bandanas, Taschentüchern, Schals, Schlauchtüchern oder Handtüchern hergestellt werden.[8] Wissenschaftler aus Hongkong erfanden im Februar 2020 eine Selbstbau-Maske aus zwei Arten Tissue-Papier.[10][11]

Laut einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Chemie eignen sich viele im Haushalt gebräuchliche Materialien zur Herstellung von Masken, die das Risiko der Ansteckung mit dem Coronavirus verringern können: neben verschiedenen Baumwollstoffen zum Beispiel auch Papiertücher von Küchenrollen oder Vliese von Staubsaugerbeuteln.[12] Ein großer Hersteller von Staubsaugerbeuteln wies darauf hin, dass seine Staubsaugerbeutel nicht für die Verwendung als Maske konzipiert wurden.[13]

Behelfsmasken unterscheiden sich von den gesetzlich regulierten medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken (Norm: EN 14683:2019) und Atemschutzmasken, welche aus Vliesstoff hergestellt werden, der in einem Schmelzblasprozess in Form gebracht wird.

VerwendungBearbeiten

 
Anleitung der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC zur Anwendung und Herstellung von Alltagsmasken während der COVID-19-Pandemie 2019–2020[8]

Wiederverwendbare Gesichtsmasken aus Stoff werden in Asien und in Entwicklungsländern seit langem benutzt.

Im Gesundheitswesen werden sie von infektiösen Patienten als „Quellkontrolle“ getragen. Damit wird die Übertragung von Krankheitserregern, die sich in Atemtröpfchen befinden, reduziert. Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen dürfen sie nur dann tragen, wenn medizinischer Mund-Nasen-Schutz und Atemschutzmasken nicht verfügbar sind. Der Einsatz von behelfsmäßigen Mund-Nasen-Masken wird allgemein nur als letztes Mittel empfohlen, wenn keine effektiveren Masken verfügbar sind. Sie werden vor allem in der Öffentlichkeit getragen.[14][15]

Im Influenza-Pandemieplan Schweiz 2018 ist nur die Verwendung von Hygienemasken (chirurgische Masken, Mund-Nasen-Schutz MNS) und Atemschutzmasken (FFP1, FFP2, FFP3) vorgesehen, nicht aber die Verwendung von Alltagsmasken.[16][17]

Aufbereitung zur WiederverwendungBearbeiten

Gesichtsmasken aus Stoff können laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte „idealerweise bei 95 °C, mindestens aber bei 60 °C“ gewaschen und nach anschließender Trocknung wiederverwendet werden.[1]

WirksamkeitBearbeiten

 
Effekt des Niesens ohne Mundschutz
Mithilfe von Schlierenfotografie kann der Effekt von verschiedenen Barrieren auf die Atemströmung beim Niesen visualisiert werden

Wie medizinischer Mund-Nasen-Schutz, aber anders als Atemschutzmasken, schließen Alltagsmasken am Rand nicht luftdicht ab.

Stand 2015 gab es keine randomisierte kontrollierte Studie oder Empfehlung zur Anwendung wiederverwendbarer Stoffmasken. Die meiste Forschung fand im frühen 20. Jahrhundert statt, bevor medizinische Einwegmasken üblich wurden.

Bis 2006 waren Stoffmasken durch die US-amerikanische Food and Drug Administration nicht für die Verwendung als medizinische Masken zugelassen.[8]

Im Jahr 2008 kam eine experimentelle Studie im Auftrag des niederländischen Gesundheitsministeriums zu dem Ergebnis, dass die Effektivität der Filterung von Aerosolen vor allem von der Art des Mund-Nasen-Schutzes abhängt. Untersucht wurden FFP2-Masken, medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) und selbstgemachte Behelfsmasken bei Partikelgrößen von 0,02 bis 1 µm. FFP2-Masken, die auch kleine Partikel effektiv filtern, erwiesen sich als etwa 25-mal effektiver als medizinischer Mund-Nasen-Schutz und 50-mal effektiver als Behelfsmasken.[18]

Für Stoffmasken ist keine Selbstschutzwirkung nachgewiesen, sie können jedoch die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs senken und somit die Übertragung von Viren und Bakterien von einem Infizierten auf bisher nicht Infizierte Mitmenschen reduzieren (Tröpfcheninfektion) sowie zusätzlich „das Bewusstsein für ‚social distancing‘ sowie gesundheitsbezogenen, achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen“ (so die Einschätzung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte; viele weitere Studien und Institute kommen zu vergleichbaren Schlussfolgerungen).[1][19] Gleichzeitig wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass Träger von selbst gebastelten „Community-Masken“ sich nicht allein darauf verlassen können, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, weil die Qualität dieser (nicht standardmäßig geprüften) Masken stark voneinander abweicht.[1]

 
Filterwirkung bei verschiedenen Materialien für selbst gefertigte Masken

Eine Verringerung der Tröpfchenabgabe wurde auch für andere durch Tröpfcheninfektion übertragene Krankheitserreger bereits nachgewiesen.[20] Im April 2020 testete das Max-Planck-Institut für Chemie die Abscheideeffizienz unterschiedlichster Materialien, wie sie bei kommerziellen und selbstverfertigten Masken Verwendung finden. Untersucht wurden unterschiedliche Wirkmechanismen hinsichtlich Partikelgröße und Druckdifferenz. Dabei wurden Partikel im Größenbereich von 100 bis 500 nm Durchmesser generell mit der geringsten Effizienz aufgehalten. Dies lässt sich durch die verschiedenen Wirkmechanismen (Interzeption, Impaktion, Diffusionsabscheidung, elektrostatische Abscheidung) eines Filters erklären, die in Kombination in diesem Größenbereich am wenigsten effizient wirken. Die Studie zeigte, dass im Bereich der Größe von SARS-CoV-2-Viren die Abscheideleistung der für Alltagsmasken verwendeten Materialien deutlich geringer als die von OP-Masken ist; da die Viren allerdings auf Tröpfchen sehr unterschiedlicher Größe transportiert werden, ist diese Erkenntnis hinsichtlich der praktischen Bedeutung nur eingeschränkt aussagekräftig. Insbesondere Partikel mit einem Durchmesser von 5 μm und größer wurden von von allen in der Studie untersuchten Materialien sehr effizient abgeschieden. Tröpfchen, die beim Husten, Niesen und Sprechen entstehen, finden sich vorwiegend in diesem Größenbereich.[21]

Auf der Webseite des Deutschen Ärzteblatts wurde am 7. April 2020 unter Verweis auf einen Bericht in Annals of Internal Medicine[22] von einem Experiment in Südkorea berichtet, dem zufolge COVID-19-Patienten Viren durch medizinischen Mund-Nasen-Schutz und Baumwollmasken hindurchhusten.[23]

GeschichteBearbeiten

 
Während der Spanischen Grippe 1918 weist ein Straßenbahnschaffner in Seattle eine Person ab, die einsteigen will, ohne eine Maske zu tragen

Die erste nachgewiesene Anwendung von Stoff-Gesichtsmasken war die durch den französischen Chirurgen Paul Berger während einer Operation in Paris im Jahr 1897.[24] Masken kamen Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch, um sich vor Infektionen zu schützen.[14] Ein Entwurf des chinesischen Arztes Wu Lien-teh, der während einer Pestepidemie im Herbst 1910 am chinesischen Kaiserhof arbeitete, war der erste, mit dem empirische Tests stattfanden. Er inspirierte Masken, die während der Spanischen Grippe 1918 verwendet wurden.[25] Die erste Studie zu Masken, die von Mitarbeitern im Gesundheitswesen getragen wurden, fand 1918 statt.

Die Spanische Grippe (1918–1920) forderte in Japan 390.000 Todesopfer. Die japanische Regierung ließ damals Poster aufhängen mit der Botschaft: „Vorsicht vor Keimen! Sie riskieren Ihr Leben, wenn Sie keine Maske tragen!“ Seitdem nahm die Verbreitung der Gesichtsmasken in Japan stetig zu.[26] Heute gehören Masken in Japan zum Straßenbild; dabei handelt es sich jedoch um Zellstoff-Masken für den einmaligen Gebrauch.[27]

Als Schweden in der Mitte des Jahres 1918 stark von der Spanischen Grippe betroffen war, erkannte man innerhalb weniger Wochen die Wirksamkeit von Gesichtsmasken:

„[A]lle diese Personen, welche mit Kranken […] in stetem Kontakt sein müssen, wurden mit Gesichtsmasken ausgerüstet, die ähnlich den Kriegs-Gasmasken das ganze Gesicht bis über das Kinn bedeckten, die Augen frei ließen. […] Anlaß zur Einführung dieser Masken gab die Tatsache, welche von unseren bedeutendsten Klinikern und Hygienikern festgestellt worden war, daß die Uebertragung der Krankheitserreger mehr auf indirekt-kontagiösem Wege, also durch die Luft als Medium, als von Mensch zu Mensch (direkt-kontagiös) stattfindet, woraus sich ergibt, daß die Luft des Krankenzimmers, welche mit Krankheitskeimen besonders gesättigt ist, auch ganz besondere Möglichkeit zur Infektion gibt.“

Bericht eines schwedischen Arztes, zitiert im Fremden-Blatt vom 5. August 1918[28]

Ebenfalls 1918 wurde in der Schweiz das Tragen von Masken empfohlen:

„Herr Prof. Galli-Valerio in Lausanne empfiehlt allen Personen, die sich vor der Ansteckung mit der spanischen Grippe fürchten, eine Maske zu tragen, da die Grippe sich durch Speichelstoffe, die in die Nase, den Mund etc. eindringen, verbreitet wird. Der hygienische Stadtdienst von Lausanne hat zwei Modelle Schutzmasken hergestellt, welche im Krankenhause in Lausanne erprobt wurden.“

Notiz im Prager Tagblatt vom 14. August 1918[29]

Spätestens im Jahre 1919 war bekannt, dass die Masken trotz aller Probleme bei der Anwendung einen gewissen Schutz bieten:

„Als prophylaktisches Mittel sind die Masken von vielen Seiten empfohlen worden. Es existieren eine ganze Anzahl von Modellen. Die anschließenden Masken werden von den Schwestern und vom Wartpersonal sehr ungern getragen, da sie beim Arbeiten leicht feucht werden und dann kaum mehr Luft durchlassen. Lenz gibt zwar an, daß man sich an die Maske gewöhnen kann. Es scheint das schon zu gehen bei Aerzten, aber nicht bei dem etwas schwerer arbeitenden Personal. Es sind auch Infektionen vorgekommen trotz strengem Tragen der Masken, allerdings nur leichte Erkrankungen. Einen gewissen Schutz scheinen die Masken demnach schon zu bilden.“

Wiener klinische Rundschau vom 5. August 1918[30]

In den 1940er Jahren wurden in den USA Masken aus Seihtuch eingesetzt, um Krankenschwestern vor Tuberkulose zu schützen.[31]

Gesichtsmasken aus Stoff wurden in den 1960er Jahren in den Industrieländern weitgehend durch moderne medizinische Wegwerfmasken aus Vliesstoff verdrängt. Sie wurden jedoch in Asien während der SARS-Pandemie 2002/2003 und in Westafrika während der Ebolafieber-Epidemie 2014 bis 2016 verwendet.

COVID-19-Pandemie 2020Bearbeiten

Mund-Nasen-Bedeckungen aus epidemiologischer SichtBearbeiten

Bei COVID-19 beträgt die Basisreproduktionszahl etwa 3,[32] das heißt, ohne Maßnahmen würde jeder Infizierte im Schnitt etwa drei andere Menschen anstecken und die Krankheit würde sich schnell und exponentiell ausbreiten. Zudem wird die Übertragung der Krankheit dadurch erheblich begünstigt, dass die Infektiosität von COVID-19 bereits in der Inkubationszeit besteht, noch bevor sich Symptome zeigen – oder ohne dass sich jemals Symptome entwickeln. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit von Maßnahmen wie Social Distancing, Hygieneregeln und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Öffentlichkeit.

Die Bedeutung von Mund-Nasen-Bedeckungen (Masken) ergibt sich daraus, dass COVID-19 vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Tröpfchen werden insbesondere beim Niesen, Husten und beim Sprechen ausgestoßen (beim Niesen und Husten kurzzeitig in großen Mengen, beim Sprechen ebenfalls in großen Mengen und, gegebenenfalls über längere Zeit, auf den Gesprächspartner gerichtet). In allen diesen Fällen bieten Masken zwar keinen vollkommenen, aber einen wirksamen Schutz vor der Übertragung (Verminderung des Infektionsrisikos), da Tröpfchen vom Gewebe abgefangen werden.[33] Schon beim Aussprechen einzelner Wörter können hunderte Tröpfchen der Größenordnung 20–500 µm aus dem Mund austreten.[34] In einem geeigneten Tuch vor dem Mund bleiben sie nahezu vollständig hängen.[34] Aufgrund des Effekts, Tröpfchen großenteils schon abzufangen, bevor sie auf eine Person in der Nähe treffen oder sich im Raum verteilen können, dienen Alltagsmasken in erster Linie dem Fremdschutz, das heißt dem Schutz anderer Personen[33] (siehe auch oben zur Wirksamkeit).

Laut dem Robert Koch-Institut ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Öffentlichkeit als „zusätzlicher Baustein“ zu bewerten, mit dem die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 reduziert werden kann. Es sei unbedingt nötig, die anderen Maßnahmen weiterhin zu beachten: mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Personen, Husten- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie die Isolation von erkrankten Personen und Verdachtsfällen. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen sei insbesondere dann sinnvoll, wenn sich mehrere Menschen länger in geschlossenen Räumen aufhalten (z. B. am Arbeitsplatz) oder wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (z. B. in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln).[33]

Empfehlungen zum Tragen von AlltagsmaskenBearbeiten

 
Abgeordnete im Parlament von Osttimor mit Masken und Seitenschutz (April 2020)

Das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit wurde zunächst vielerorts empfohlen. Im März 2020 empfahlen Mediziner aus Hong Kong, diese Praxis, wie sie in asiatischen Ländern schon zuvor üblich war, auch in anderen Ländern einzuführen.[35] Auch der Virologe Alexander Kekulé vermutet, dass das weit verbreitete Tragen von Schutzmasken dort einen schlimmeren Ausbruch verhindern konnte,[36] und empfahl der Bevölkerung (und insbesondere Angestellten mit viel Personenkontakt) daher, in der Öffentlichkeit ständig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – auch, wenn es sich nur um einfache Masken handele.[37]

Im März 2020 veröffentlichte die Washington Post einen Artikel des Datenwissenschaftlers Jeremy Howard, der sich dafür aussprach, dass alle in der Öffentlichkeit eine selbstgemachte Schutzmaske tragen sollten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, zusätzlich zu anderen Maßnahmen.[38][39] Der Autor stützt sein Plädoyer auf die Auswertung der bisherigen Fachliteratur zur Wirkung verschiedener Masken.[40]

Zusätzlich empfahl die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) im März 2020, dass, wenn weder Atemschutz- noch medizinische Mund-Nasen-Schutz-Masken verfügbar sind, von den Mitarbeitern im Gesundheitswesen als letztes Mittel Alltagsmasken verwendet werden können, die nicht durch das National Institute for Occupational Safety and Health getestet und zugelassen wurden. Jedoch sollte die Anwendung mit großer Vorsicht erfolgen und sollten andere Hygienemaßnahmen nicht vernachlässigt werden.[41] Im April 2020 empfahl die CDC allen Bürgern, in der Öffentlichkeit Mund und Nase mit Stoff zu bedecken, wenn Maßnahmen der räumlichen Distanzierung schwierig umzusetzen seien, wie in Geschäften oder Apotheken.[42][43] Die Mund-Nasen-Bedeckung habe den Zweck, andere vor einer Infektion zu schützen.[8] Sie solle aus mehreren Lagen Stoff bestehen und dicht am Gesicht aufliegen, aber das Atmen nicht behindern.[44]

In Deutschland wurden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ebenfalls Empfehlungen zur Verwendung und Aufbereitung von Behelfsmasken herausgegeben. Geeignete Masken könnten „einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten“.[1] Das BfArM spricht jedoch eine Warnung aus: „Träger der beschriebenen ‚Community-Masken‘ können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.“[1]

Am 15. April 2020 sprachen Bund und Länder eine „dringende Empfehlung“ zum Tragen von „Alltagsmasken“ im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr aus.[45]

Maskenpflicht im Zusammenhang mit der COVID-19-PandemieBearbeiten

Die Tschechische Republik führte das Tragen von „Mundschutz“ im Rahmen des am 12. März 2020 verhängten Ausnahmezustands im öffentlichen Raum verpflichtend ein.[46] In Österreich wurde Ende März für Supermärkte eine ähnliche Vorschrift erlassen.[47][48]

Die Leopoldina plädierte am 3. April 2020 für eine Maskenpflicht in Deutschland.[49] Als erste Stadt in Deutschland führte Jena Anfang April eine Maskenpflicht ein (in drei Stufen zum 1., 6. und 10. April 2020).[50]

Am 14. April 2020 gab das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung für ein situationsabhängiges Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) heraus,[51] der Bund und Länder am gleichen Tag folgten.[52] Sachsen erließ als erstes Bundesland am 17. April 2020 eine Maskenpflicht in Geschäften und im Nahverkehr. Die anderen Bundesländer folgten kurz darauf; die einzelnen Landesregierungen trafen jeweils eigene Verfügungen, die ab dem 27. April 2020 umgesetzt werden.[53]

In den meisten Ländern der Erde wurde eine landesweit gültige Maskenpflicht eingeführt, zumeist im April oder Mai 2020. Am 26. Mai 2020 waren es 116 Länder, in denen landesweit Masken getragen werden müssen, entweder grundsätzlich in der Öffentlichkeit oder zumindest in bestimmten Umgebungen (zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln und/oder in Geschäften). In den Vereinigten Staaten,[54] Mexiko, Brasilien und 15 weiteren Ländern galt zu diesem Zeitpunkt eine Maskenpflicht in Teilen des jeweiligen Landes. In der Volksrepublik China, Indien, Japan, Malaysia und Südkorea wurde keine Maskenpflicht eingeführt, weil das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in diesen Ländern ohnehin praktiziert wurde. In 18 Ländern, darunter das Vereinigte Königreich und die Schweiz, wurde das Tragen von Masken nicht vorgeschrieben, aber empfohlen. Soweit bekannt, gab es am 26. Mai 2020 nur in wenigen Ländern weder eine Pflicht noch eine offizielle Empfehlung zum Tragen von Masken: in Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Australien, Neuseeland und Turkmenistan. Zu rund 30 weiteren Ländern ohne Maskenpflicht waren eindeutige Angaben über Empfehlungen zum Tragen von Masken nicht verfügbar.[55]

Maskentypen im VergleichBearbeiten

 
Wirksamkeit von Alltagsmasken im Vergleich zu anderen Maskentypen[56][57][58][59][60]

Alltagsmasken bieten dem Träger der Maske nur einen geringen Eigenschutz, ebenso wie Tücher oder Schals, mit denen der Mund-Nasen-Bereich abgedeckt wird. Alltagsmasken gelten deshalb nicht als Schutzmasken, sondern als behelfsmäßiger Ersatz für Schutzmasken.

Dennoch können einfache Mund-Nasen-Bedeckungen einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Ihre Nützlichkeit ergibt sich aus dem Prinzip des gegenseitigen Fremdschutzes: Unter den Bedingungen einer allgemeinen Maskenpflicht schützen sich die Maskenträger in der Öffentlichkeit gegenseitig. Da professionelle Atemschutzmasken Tröpfchen und Aerosole wesentlich effektiver abfangen können, wird auch der Fremdschutz durch Alltagsmasken nur als gering bis mäßig bewertet.

Medizinische Hygienemasken (OP-Masken, medizinischer Mund-Nasen-Schutz) wirken beim Eigen- und Fremdschutz etwas effektiver als Alltagsmasken, aber deutlich weniger effektiv als professionelle Atemschutzmasken.

FFP2- und FFP3-Masken bieten verglichen mit Alltagsmasken einen hohen Eigenschutz. Diese professionellen Atemschutzmasken werden von medizinischem Personal getragen, das COVID-19-verdächtige oder -erkrankte Personen pflegt, behandelt und betreut. Sie bieten aber auch Personen, die ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf haben, einen höheren Eigenschutz. FFP-Masken gibt es mit und ohne Ausatemventil. Mit Ventil bieten sie keinen Fremdschutz, da die ausgeatmete Luft (inkl. ggf. vorhandener Viren) ungefiltert in die Umgebung gelangt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erklärt dazu: „Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und sind daher nicht für den Fremdschutz ausgelegt.“[1]

Die Fachgesellschaft DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) hat ein Positionspapier zu Corona-Schutzmasken veröffentlicht. Darin wird erklärt, wel­che Modelle geeignet sind und worauf Träger achten sollten. Insbesondere wird auf den Einfluss des Atemwiderstands bei respiratorisch insuffiziente Patienten (COPD), aber auch bei Kindern eingegangen.[61]

Eine vergleichende Übersicht verschiedener Masken, die bei der COVID-19-Pandemie zum Einsatz kommen, befindet sich unter Schutzmaske.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Stoffmasken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) bfarm.de, Stand 31. März 2020.
  2. Beispiele: Corona-Krise: Schneider wollen helfen und nähen Mundschutzmasken selbst fuldaerzeitung.de, 28. März 2020; Mund-Nasen-Masken staatstheater-mainz.com; Kostümschneiderei näht Masken: Theater helfen in Krise welt.de, 31. März 2020.
  3. Immer mehr Firmen satteln um: Mundschutzmasken statt Unterwäsche, Hemden und Matratzen suedkurier.de, 27. März 2020.
  4. Beispiele: Helfer nähen Masken in Schulen in Saarbrücken und Völklingen saarbruecker-zeitung.de, 24. April 2020; Ehrenamtliche Schneiderinnen nähen Masken für die Gemeinschaft stuttgarter-zeitung.de, 1. Mai 2020.
  5. Coronavirus: Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz essen.de, abgerufen am 11. April 2020.
  6. Guido Maria Kretschmer hilft beim Maskennähen wn.de, 7. April 2020.
  7. Beispiel: Schnell und einfach! So machst Du eine Maske – in unter 1 Minute heidelberg24.de, 9. Mai 2020.
  8. a b c d e Use Cloth Face Coverings to Help Slow Spread. In: cdc.gov. Abgerufen am 13. April 2020 (englisch).
  9. Institute of Medicine (Hrsg.): Reusability of Facemasks During an Influenza Pandemic: Facing the Flu. The National Academies Press, Washington, DC 2006, ISBN 978-0-309-10182-0, S. 62, doi:10.17226/11637 (englisch).
  10. How to make your own mask: Hong Kong scientists reveal temporary solution for those unable to get protective gear because of panic buying and price-gouging South China Morning Post, 14. Februar 2020.
  11. Schutzmaske selbst basteln, ohne nähen: Das empfiehlt der Experte praxistipps.chip.de, 28. April 2020.
  12. Stoffe, Papiertücher oder Staubsaugerbeutel gegen Corona mpg.de, 10. April 2020.
  13. Statement zur Verwendung von Swirl® Filterprodukten zur Herstellung von Atemmasken swirl.de, 24. April 2020
  14. a b C. R. MacIntyre, A. A. Chughtai: Facemasks for the prevention of infection in healthcare and community settings. In: BMJ. 350, Nr. apr09 1, 9. April 2015, ISSN 1756-1833, S. h694–h694. doi:10.1136/bmj.h694.
  15. Kabindra M. Shakya, Alyssa Noyes: Evaluating the efficacy of cloth facemasks in reducing particulate matter exposure. In: Journal of Exposure Science & Environmental Epidemiology. 27, Nr. 3, 1. Mai 2017, ISSN 1559-064X, S. 352–357. doi:10.1038/jes.2016.42.
  16. Influenza-Pandemieplan Schweiz 2018. Bundesamt für Gesundheit BAG, 28. Dezember 2017, abgerufen am 18. April 2020.
  17. Gianna Blum, Lea Hartmann: Viel zu wenig auf Lager. Wer ist schuld am Masken-Debakel? In: blick.ch. 2. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  18. Marianne van der Sande, Peter Teunis, Rob Sabel: Professional and Home-Made Face Masks Reduce Exposure to Respiratory Infections among the General Population. PLOS ONE, 9. Juli 2008, doi:10.1371/journal.pone.0002618; abgerufen am 23. März 2020.
  19. C. C. Leung, K. K. Cheng, T. H. Lam, G. B. Migliori: Mask wearing to complement social distancing and save lives during COVID-19
  20. Anna Davies et al.: Testing the Efficacy of Homemade Masks: Would They Protect in an Influenza Pandemic?
  21. Frank Drewnick: Abscheideeffizienz von Mund-Nasen-Schutz-Masken, selbstgenähten Gesichtsmasken und potentiellen Maskenmaterialien. (PDF) In: MPI Mainz. 10. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  22. Annals of Internal Medicine (Bae S, Kim M, Kim JY, et al. Effectiveness of Surgical and Cotton Masks in Blocking SARS–CoV-2: A Controlled Comparison in 4 Patients. Ann Intern Med. 2020; [Epub ahead of print 6 April 2020]. doi: https://doi.org/10.7326/M20-1342)
  23. COVID-19-Patienten husten Viren durch chirurgische Masken und Baumwollmasken hindurch auf aerzteblatt.de
  24. H. C. Lowry: Some Landmarks in Surgical Technique. In: The Ulster Medical Journal. Band 2, Nr. 2, 1. November 1947, S. 102–113, PMID 18898288 (englisch).
  25. Mark Wilson: The N95 mask: The untold origin story. In: fastcompany.com. 24. März 2020, abgerufen am 13. April 2020 (englisch).
  26. Theresa Locker: Eine kleine Kulturgeschichte des Mundschutzes im japanischen Straßenbild vice.com, 16. Januar 2015
  27. Schutz aus Zellstoff: Warum so viele Japaner Mundschutz tragen deutschlandfunkkultur.de, 4. Oktober 2017.
  28. Gesichtsmasken – gegen die spanische Grippe. In: Fremden-Blatt. 5. August 1918, S. 7 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 25. Mai 2020]).
  29. Die maskierten Schweizer. In: Prager Tagblatt. 14. August 1918, S. 2 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 25. Mai 2020]).
  30. Rudolf Massini: Ueber die Therapie der Influenza. In: Wiener klinische Rundschau. Nr. 3/4, 20. Januar 1919, S. 20 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 25. Mai 2020]).
  31. Esta H. McNett, R. N.: The Face Mask in Tuberculosis: How the cheese-cloth face mask has been developed as a protective agent in tuberculosis. In: American Journal of Nursing. 1. Auflage. Band 49, Januar 1949, S. 32–36 (englisch, journals.lww.com).
  32. RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). Abgerufen am 1. Mai 2020.
  33. a b c Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zum Schutz vor SARS-CoV-2 sinnvoll? rki.de, abgerufen am 2. Mai 2020.
  34. a b Visualizing Speech-Generated Oral Fluid Droplets with Laser Light Scattering nejm.org, 15. April 2020 (siehe auch das eingebundene Video).
  35. Chi Chiu Leung: Mass masking in the COVID-19 epidemic: people need guidance. Lancet, 3. März 2020, doi:10.1016/S0140-6736(20)30520-1
  36. Alexander Kekulé: Coronavirus: Wege aus dem Lockdown. In: Die Zeit. 26. März 2020, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 27. März 2020]).
  37. https://www.prosieben.de/tv/prosieben-live-deutschland-fragt-zu-corona/video/20201-experten-beantworten-eure-fragen-zu-corona-sendung-vom-25-maerz-ganze-folge
  38. Simple DIY masks could help flatten the curve. We should all wear them in public. www.washingtonpost.com, 28. März 2020.
  39. Vgl. Masks – FAQ for Skeptics auf der Homepage von Howards Forschungsinstitut fast.ai.
  40. Vgl. Jeremy Howard et al.: Face Masks Against COVID-19: An Evidence Review (Preprint), kompletter Artikel (PDF).
  41. Strategies for Optimizing the Supply of N95 Respirators: COVID-19. In: cdc.gov. Abgerufen am 13. April 2020 (englisch).
  42. Recommendation Regarding the Use of Cloth Face Coverings. In: cdc.gov. Abgerufen am 13. April 2020 (englisch).
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  45. Der Spiegel: Coronavirus: Bund und Länder empfehlen "dringend" Schutzmasken in Geschäften – Politik. In: spiegel.de. Abgerufen am 15. April 2020.
  46. Reisehinweise der deutschen Botschaft in Prag, Version vom 18. März 2020, zuletzt abgerufen am 19. März 2020.
  47. Leitlinien zur Sicherung der gesundheitlichen Anforderungen an Personen beim Umgang mit Lebensmitteln des BMSGPK vom 31. März 2020; abgerufen am 28. April 2020.
  48. Verteilung am Eingang: Mundschutz wird in Österreich beim Einkaufen Pflicht. In: RP Oonline. Abgerufen am 31. März 2020.
  49. Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina: Zweite Ad-hoc-Stellungnahme: Coronavirus-Pandemie – Gesundheitsrelevante Maßnahmen vom 3. April 2020
  50. Stadt Jena: Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Jena. Jena 31. März 2020, S. 7 (jena.de [PDF; abgerufen am 26. Mai 2020] Punkt 13 a-c).
  51. Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19. Strategie-Ergänzung zu empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen und Zielen (3. Update). In: Epid Bull 2020;19:3–5 (edoc.rki.de PDF).doi:10.25646/673; abgerufen am 28. April 2020.
  52. Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA), Pressemitteilung 124 vom 15. April 2020.
  53. Regelungen der Bundesländer. Wo ist die Maske Pflicht? tagesschau.de Stand: 21. April 2020; abgerufen am 28. April 2020.
  54. What U.S. States Require Masks In Public? masks4all.co, abgerufen am 26. Mai 2020. Die Liste wird täglich aktualisiert.
  55. What Countries Require Masks in Public or Recommend Masks? masks4all.co, abgerufen am 26. Mai 2020. Die Liste wird täglich aktualisiert.
  56. Verschiedene Maskentypen im Überblick
  57. Empfehlungen des BfArM
  58. 2019-nCoV transmission through the ocular surface must not be ignored
  59. Neeltjevan Doremalen, Dylan H.Morris, Myndi G.Holbrook et al.: Aerosol and Surface Stability of SARS-CoV-2 as Compared with SARS-CoV-1 The New England Journal of Medicine, April 2020.
  60. Nancy H. L. Leung, Daniel K. W. Chu et al: Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks
  61. D. Dellweg, P. M. Lepper, D. Nowak, Th. Köhnlein, U. Olgemöller, M. Pfeifer : Stellungnahme der DGP zur Auswirkung von Nase-Mund-Masken auf den Eigen-und Fremdschutz bei aerogen übertragbaren Infektionen in der Bevölkerung In: Webseite DGP, (Fulltext Pdf); 8. Mai 2020