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Alin Artimon

rumänischer Fußballspieler und -trainer

Dănuț Alin Artimon (* 31. August 1971 in Timișoara) ist ein ehemaliger rumänischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er bestritt in seiner aktiven Laufbahn 61 Spiele in der Divizia A, der höchsten Fußballliga seines Landes.

Alin Artimon
Personalia
Name Dănuț Alin Artimon
Geburtstag 31. August 1971
Geburtsort TimișoaraRumänien
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1989–1991 Steaua Bukarest 26 (0)
1991–1992 Gloria Bistrița 1 (0)
1992–1993 FC Politehnica Timișoara 1 (0)
1993–1994 UMT Timișoara 0
1994–1996 CFR Timișoara 59 (1)
1996–1997 FC Politehnica Timișoara 19 (0)
1997–1998 FC Onești 42 (2)
1999 CFR Timișoara 0
1999–2000 FC Drobeta Turnu Severin 6 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004 FCU Politehnica Timișoara
2005 Apulum Alba Iulia
2005 FC Bihor Oradea
2006–2007 FCU Politehnica Timișoara
2007 CFR Timișoara
2008 Forex Brașov
2008–2009 CSM Râmnicu Vâlcea
2009–2010 CSM Râmnicu Vâlcea
2010 Juventus Colentina Bukarest
2012 CSM Râmnicu Vâlcea
2012–2013 Farul Constanța
2013–2014 FC Caransebeș
2014–2015 FC Caransebeș
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Karriere als SpielerBearbeiten

Die Karriere von Artimon begann im Jahr 1989, als er in den Kader der ersten Mannschaft von Rekordmeister Steaua Bukarest kam. Er debütierte am 20. September 1989 im Spiel gegen den FC Inter Sibiu in der Divizia A. Die erste Saison war auch die erfolgreichste seiner gesamten Laufbahn: Neben der Vizemeisterschaft 1990 zog er mit seiner Mannschaft ins Pokalfinale, wo er sich Dinamo Bukarest geschlagen geben musste. Nach einem weiteren zweiten Rang in der Saison 1990/91 verließ er Steaua zum Ligakonkurrenten Gloria Bistrița. Hier kam er jedoch – wie auch bei seiner nächsten Station beim FC Politehnica Timișoara – nur auf einen einzigen Einsatz. Er ging im Sommer 1993 in die Divizia C zu UMT Timișoara, verließ den Klub nach einem Jahr zum Lokalrivalen CFR Timișoara in die Divizia B. Dort verpasste er in der Spielzeit 1994/95 die Rückkehr ins Oberhaus.

Im Herbst 1996 verließ Artimon CFR und kehrte zu Politehnica Timișoara zurück. Wie bei seinem ersten Engagement musste er am Ende der Saison 1996/97 erneut aus der Divizia A absteigen. Er wechselte innerhalb der Divizia B zum FC Onești, mit dem er den Aufstieg 1998 perfekt machte. In der Winterpause 1998/99 verließ er den Klub, um erneut bei CFR Timișoara in der Divizia C anzuheuern. Nach einem halben Jahr wechselte er zu FC Drobeta Turnu Severin in die Divizia B, wo er im Jahr 2000 seine Karriere im Alter von 29 Jahren beendete.

Karriere als TrainerBearbeiten

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete Artimon als Fußballtrainer. In der Saison 2006/07 betreute er den FCU Politehnica Timișoara in der Liga 1, wurde dort nach einem halben Jahr im März 2007 durch Valentin Velcea abgelöst. Im September 2008 wurde er Cheftrainer von CSM Râmnicu Vâlcea in der Liga II, wo er in der Spielzeit 2008/09 den vierten Platz erreichen konnte, was die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte darstellt. Wenige Tage vor dem Start in die Spielzeit 2009/10 trat er von seinem Amt zurück, stellte sich eine Woche später aber wieder zur Verfügung. Im März 2010 reichte er erneut seinen Rücktritt ein, nachdem der Vereinspräsident von CSM zu einer Haftstrafe verurteilt worden war.

Ende Juli 2010 übernahm Artimon für wenige Wochen das Training von Juventus Colentina Bukarest in der Liga II, musste Anfang September 2010 aber wieder gehen. Im April 2012 wurde er abermals Cheftrainer von CSM Râmnicu Vâlcea. Im August 2012 trennten sich die Wege wieder. Wenige Wochen später löste er Ion Barbu als Cheftrainer von Farul Constanța ab. Der Klub entließ ihn kurz vor Ende der Spielzeit 2012/13 im April angesichts des drohenden Abstiegs wieder. Im Juli 2013 übernahm er den FC Caransebeș in der Liga III, wurde dort im Februar 2014 abgelöst. Ende Oktober 2014 kehrte er nach Caransebeș zurück. Seit Juli 2015 ist er ohne Verein.

ErfolgeBearbeiten

Als SpielerBearbeiten

  • Rumänischer Vizemeister: 1990, 1991
  • Finalist im rumänischen Pokal: 1990
  • Aufstieg in die Divizia A: 1998

WeblinksBearbeiten