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Das Logo der Alfred Herrhausen Gesellschaft

Die gemeinnützige Alfred Herrhausen Gesellschaft mbH (AHG) ist Teil der Deutschen Bank. Die 1992 gegründete Gesellschaft mit Sitz in Berlin erinnert sie in ihrer Benennung an den Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, der 1989 bei einem Attentat ums Leben kam. Sie ist Ausdruck des Engagements der Deutschen Bank für die Zivilgesellschaft.

Inhaltlich konzentriert sich die Arbeit der Alfred Herrhausen Gesellschaft auf die drei Themenfelder „Urbanisierung“,[1] „Europa“ und „Frei Denken“.

Das Arbeitsfeld Urbanisierung ist geprägt von einer langjährigen Zusammenarbeit mit der LSE Cities, einem internationalen Forschungszentrum für urbane Entwicklung an der London School of Economics and Political Science. Gemeinsam gestalten AHG und LSE Cities seit 2005 das Urban Age Programme mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen.

Das Arbeitsfeld Europa setzt sich seit 2017 ein für das Fortbestehen eines friedlichen, demokratischen und vereinten Europas, das als Vorbild für eine liberale Weltordnung dient. Im Arbeitsfeld Europa ist auch die Konferenzreihe „Denk ich an Deutschland“[2] angesiedelt. Diese Konferenzen finden seit 2009 jährlich statt. Mit Impulsen und im Gespräch mit prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft greifen sie aktuelle Themen auf und vertiefen diese in einem interdisziplinären Diskurs, zum Beispiel „Die Welt aus den Fugen. Auf der Suche nach neuen Gewissheiten“ (2015), „Haben wir’s geschafft? Deutschland im Jahr 2025“ (2016) und "Was glauben wir eigentlich, wer wir sind? Das deutsche Selbstbewusstsein in einem bewegten Europa" (2019). Gäste bei „Denk ich an Deutschland“-Konferenzen waren unter anderem bereits die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesministerin Ursula von der Leyen, die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, Gregor Gysi (Die Linke), sowie die SPD-Politiker Martin Schulz und Olaf Scholz.

Das Arbeitsfeld „Frei Denken“ widmet sich anderen wichtigen Ereignissen der Zeit, auch jenseits der thematisch fokussierten Arbeitsfelder. Als erstes Projekt wird im Jahr 2019 in diesem Arbeitsfeld das Programm Weiter.Denken.Ordnen.Gestalten umgesetzt. Das Programm überträgt Alfred Herrhausens visionäres Gedankengut in die Gegenwart und soll Wege aufzeigen, wie die Zukunft unsere Gesellschaft anhand dieser Werte und Überzeugungen gestaltet werden kann. Mit dabei sind Staatsmänner wie Michail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Thomas Straubhaar, internationale Publizisten wie Parag Khanna, Historiker wie Heinrich August Winkler, politische Berater wie Henrik Enderlein, Künstler wie Roman Lipski und mit Arno Brandlhuber auch ein Architekt. Weiter. Denken. Ordnen. Gestalten soll zum Ziel der Alfred Herrhausen Gesellschaft beitragen, eine freie und offene Gesellschaft und deren Zusammenhalt aktiv zu formen und zu fördern.

Ziel der Alfred Herrhausen Gesellschaft ist es, den Austausch von Ideen und die Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen der Zeit zu fördern. Sie verfügt über ein Netzwerk von Partnerinstitutionen aus der ganzen Welt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Urbanisierung – Alfred Herrhausen Gesellschaft. Abgerufen am 25. April 2017.
  2. Deutschland – Alfred Herrhausen Gesellschaft. Abgerufen am 25. April 2017.