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Alexei Nikantschikow
Medaillenspiegel
Alexei Nikantschikow
Alexei Nikantschikow

Fechten

SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 Mexiko-Stadt 1968 Degen-Mannschaft
Fechten Weltmeisterschaften
0Bronze0 Buenos Aires 1962 Degen-Mannschaft
0Bronze0 Paris 1965 Degen-Mannschaft
0Gold0 Moskau 1966 Degen
0Silber0 Moskau 1966 Degen-Mannschaft
0Gold0 Montreal 1967 Degen
0Gold0 Montreal 1967 Degen-Mannschaft
0Silber0 Havanna 1969 Degen
0Gold0 Havanna 1969 Degen-Mannschaft
0Gold0 Ankara 1970 Degen
0Silber0 Wien 1971 Degen-Mannschaft

Alexei Wladimirowitsch Nikantschikow (russisch Алексей Владимирович Никанчиков; * 30. Juli 1940 in Chabarowsk, Russische SFSR; † 28. Januar 1972 in Minsk, Weißrussische SSR) war ein sowjetischer Degenfechter.

ErfolgeBearbeiten

Alexei Nikantschikow gewann bei Weltmeisterschaften zahlreiche Medaillen und Titel. Dreimal wurde er im Einzel Weltmeister: 1966 in Moskau, 1967 in Montreal und 1970 in Ankara. 1969 gewann er in Havanna zudem im Einzel Silber. Mit der sowjetischen Mannschaft sicherte er sich 1967 und 1969 den Titel. Darüber hinaus wurde er 1966 und 1971 Vizeweltmeister. Er nahm an zwei Olympischen Spielen teil: 1964 erreichte er in Tokio im Mannschaftswettbewerb den siebten Platz. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt platzierte er sich auf Rang neun im Einzel. In der Mannschaftskonkurrenz erreichte er gemeinsam mit Hryhorij Kriss, Wiktor Modsolewski, Juri Smoljakow und Jossyp Witebskyj das Finale, das Ungarn mit 7:4 für sich entschied.

Nikantschikow war mit der Fechterin Diana Nikantschikowa verheiratet. Im Januar 1972 starb er aufgrund eines Unfalls durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in seiner Garage.[1] Er wurde auf dem Minsker Friedhof Tschyschouskija beigesetzt.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alexei Nikantschikow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Алексей и Диана. Belorus Sewodnja, 24. November 2012, abgerufen am 29. November 2018 (russisch).
  2. a b Никанчиков Алексей Владимирович. Sport-Strana.ru, abgerufen am 29. November 2018 (russisch).