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Alexandra von Schwerin

deutsche Schauspielerin

LebenBearbeiten

Nach einer Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin folgten Stationen an das Burgtheater in Wien, das Schauspiel in Frankfurt, das Schauspiel in Bonn, das Staatstheater in Darmstadt und das Staatstheater Stuttgart. Alexandra von Schwerin hatte auch Engagements an der Oper in Brüssel, der Opéra National in Lyon und der Opéra du Rhin in Straßburg. Im Jahr 1995 erhielt sie zwei Nominierungen als beste Nachwuchsschauspielerin von der Theaterzeitschrift Theater heute. Sie ist weiterhin als Schauspiellehrerin an einer privaten Schauspielschule tätig.[2]

Alexandra von Schwerin wirkte auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Darunter befanden sich die Fernsehfilme von Stephan Wagner Der Stich des Skorpion mit Jörg Schüttauf, Martina Gedeck und Matthias Brandt und In Sachen Kaminski[3] mit Juliane Köhler, Matthias Brandt und Anneke Kim Sarnau. Zudem war sie als Darstellerin in Fernsehserien wie R. I. S. – Die Sprache der Toten, SOKO Wismar, SOKO Köln, Notruf Hafenkante, Der Elefant – Mord verjährt nie[4] und der Der Staatsanwalt zu sehen. In der Serie Danni Lowinski mit Annette Frier verkörperte sie die Leiterin der Einkaufspassage Katja Bose. In dem Fernsehfilm Das erste Opfer aus der Fernsehreihe Tatort spielte sie im Jahr 2011 die Rolle der Witwe Karin Börner.

Alexandra von Schwerin arbeitete zudem als Sprecherin in zahlreichen Hörspielen mit. In der Adaption der Novelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson war sie 1997 neben Matthias Fuchs, Horst Bollmann und Michael Habeck zu hören.[5]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Hörspiele (Auswahl)Bearbeiten

  • 1991: Open art
  • 1996: Nichts zu verlieren
  • 1996: Rot wie Snowies Augen
  • 1996: Und zum Schluß ein Wolkenbruch
  • 1996: Highway zum Horror
  • 1997: Die Fee mit dem Schießgewehr (zwei Teile)
  • 1997: Des Mauren letzter Seufzer (vier Teile)
  • 1997: Ein Zug. Eines Nachts
  • 1997: Grenzgang
  • 1997: Zeitmaschine für Neanderthaler
  • 1997: Dr. Jekyll und Mr. Hyde (zwei Teile)
  • 1998: Die Nacht der wilden Erdbeeren
  • 1998: Schattenbilder (zwei Teile)
  • 1998: Oden an die Zukunftsseelen – Die schwärmerische Lyrik der Kaiserin Elisabeth
  • 1998: Der Professor am Scheidewege
  • 2000: Valparaiso
  • 2000: Mundtot
  • 2007: Wahlkrieg
  • 2007: Das neue Leben (2. Teil aus „Arrivederci amore, ciao“)
  • 2007: Regentage
  • 2008: Geschichten für den kranken Liebling (sechs Teile)
  • 2008: Das Echo der Erinnerung (zwei Teile)
  • 2009: Offene Rechnung
  • 2013: Die Nokia–Karawane (Radio-Feature)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag Alexandra Gräfin von Schwerin auf www.deutsche-biographie.de; abgerufen am 28. Januar 2018
  2. Alexandra von Schwerin (Memento des Originals vom 17. Dezember 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arturo-schauspielschule.de auf arturo-schauspielschule.de; abgerufen am 28. Januar 2018
  3. Das Leben ist kein Lindgren-Roman auf: Spiegel Online vom 15. Juli 2005; abgerufen am 28. Januar 2018
  4. Der Elefant – Mord verjährt nie in Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier Das Fernsehlexikon. Alles über 7000 Sendungen von Ally McBeal bis zur ZDF Hitparade. Goldmann, München, 2005, ISBN 978-3-442-30124-9, S. 327
  5. Dr. Jekyll und Mr. Hyde auf ARD Hörspieldatenbank; abgerufen am 28. Januar 2018