Alcide Djédjé

ivorischer Politiker

Alcide Djédjé (* 1956) ist ein Politiker der Elfenbeinküste. Er war von 5. Dezember 2010 bis 11. April 2011 der von Laurent Gbagbo ernannte Außenminister seines Landes in der Regierung Aké N’Gbo.[1]

Er war außerdem bis zum 23. Dezember 2010 offizieller Vertreter der Elfenbeinküste bei der UNO, füllte die Funktion aber seit Wochen im Zuge der Regierungskrise 2010/2011 nicht mehr aus. In der Funktion folgte ihm Youssoufou Bamba, auf Vorschlag von Alassane Ouattara, nach.[2]

Djédjé war, gemeinsam mit Gbagbo, dessen Frau Simone und seinen Vertrauten Désiré Asségnini Tagro und Pascal Affi N’Guessan von, am 6. Januar 2011 beschlossenen, Sanktionen der Vereinigten Staaten betroffen. Alle seine Besitztümer wurden eingefroren und Firmen durften keine Geschäfte mit ihm machen.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Johannes Dieterich: Gbagbo kommt erst gar nicht. In: Frankfurter Rundschau. 11. März 2011, abgerufen am 11. März 2011.
  2. UNO erkennt Wahlsieg in Elfenbeinküste offiziell an. In: dnews. 24. Dezember 2010, archiviert vom Original am 26. Dezember 2010; abgerufen am 24. November 2014.
  3. Merle David Kellerhals Jr.: United States Imposes Sanctions On Gbagbo. In: allAfrica.com. 7. Januar 2011, abgerufen am 22. Juni 2011 (englisch).