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Alberto Tejada Noriega

peruanischer Politiker, Fußballschiedsrichter, Mediziner
Alberto Tejada Noriega (2012)

Alberto Tejada Noriega (* 11. November 1956 in Lima) ist ein peruanischer Politiker. Seit dem 28. Juli 2011 ist er Minister für Gesundheit. Der promovierte Mediziner war zuvor bis 2003 als FIFA-Schiedsrichter aktiv.

BiografieBearbeiten

Tejada wurde in Perus Hauptstadt Lima geboren und ist der Sohn des ehemaligen FIFA-Schiedsrichters Alberto Tejada Burga.[1] Nachdem er die Schule abgeschlossen hatte, studierte er Medizin an der Universidad Nacional Mayor de San Marcos. 1983 pfiff er dann erstmals in der ersten peruanischen Division ein Spiel. Ende der 1980er-Jahre wurde er schließlich zum FIFA-Schiedsrichter ernannt. Das erste bedeutende Spiel, das er in dieser Funktion pfiff, war das entscheidende WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Uruguay 1993. Für die darauf folgende WM 1994 in den USA wurde er als Schiedsrichter nominiert und pfiff mit Kamerun gegen Schweden und Marokko gegen Niederlande zwei Spiele der Gruppenphase. Im selben Jahr leitete er zusätzlich auch noch Partien der japanischen J. League. Mit der Nominierung für die WM 1998 in Frankreich, vier Jahre später, folgte seine zweite WM-Teilnahme. Diesmal durfte er allerdings mit der Partie Jugoslawien gegen Iran nur ein Spiel pfeifen. Somit hat er in seiner gesamten Karriere jeweils zweimal an einer WM (1994, 1998) und zweimal an der Copa América (1993, 1995) teilgenommen.

Im Jahr 2003 beendete er seine Schiedsrichterlaufbahn und begann zusehends sich in der Politik zu engagieren. So wurde er noch im gleichen Jahr zum Bürgermeister des Distrikts San Borja der Provinz Lima gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2010, also insgesamt sieben Jahre, inne. Nach der Niederlegung dieses Amtes bewarb er sich um den Vorsitz des peruanischen Fußballverbandes, unterlag bei der Wahl aber dem jetzigen Präsidenten Manuel Burga[2]. Deshalb ging er wieder zurück in die Politik und wurde im Jahre 2011 unter dem neuen Präsidenten Ollanta Humala zum Gesundheitsminister ernannt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kurzbiografie seines Vaters auf worldreferee.com
  2. Kurzinfo über seine Kandidatur