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Albert Busso Leopold Hugo von Werder (* 22. Juli 1852 in Merseburg; † 3. Juli 1936 in Goslar) war ein preußischer General der Kavallerie.

GeschichteBearbeiten

Von Mitte 1900 bis Anfang 1903 war der Oberst von Werder Kommandeur des Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 und wechselte anschließend in den Stab des XVIII. Armeekorps. Bis zu seinem Ausscheiden Ende 1913 diente er in unterschiedlichen Funktionen, u. a. als Brigade- oder Divisionskommandeur.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde er wieder einberufen und übernahm als Generalleutnant Anfang August 1914 die Führung der 4. Ersatz-Division. Nach Einsätzen in Lothringen (Raum Nancy) wurden Werders Truppen im Rahmen des Wettlaufes zum Meer an die nördlichste Westfront verlegt. Nach der Belagerung von Antwerpen wurde Werders Division Mitte Oktober 1914 an die Yser-Front geworfen und nahm an der Ersten Flandernschlacht teil. Nach zweijährigen Stellungskrieg wechselte die 4. Ersatz-Division im September 1916 an die Somme. Nach der Teilnahme an der Frühjahrsschlacht bei Arras wurde Werders Division ab 21. Mai 1917 nach Ostgalizien verlegt. Vom 23. November 1917 bis 8. August 1918 führte er die 10. Landwehr-Division, zunächst am Stochod an der Ostfront und nach dem Waffenstillstand mit den Sowjets wieder an der Westfront. Ab Ende August 1918 war er Kommandeur des Hauptquartiers des IV. Armeekorps.

LiteraturBearbeiten

  • Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939 Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939, Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 190