Alberich Degen

deutscher Abt des Klosters Ebrach des Zisterzienserordens
Grabplatte des Abtes Alberich Degen in der Klosterkirche Ebrach, transloziert zum Chorgitter

Alberich Degen (* 25. August 1625 in Zeil am Main; † 24. November 1686 in Ebrach) war der 42. Abt des Zisterzienserklosters Ebrach.

LebenBearbeiten

Degen trat 1647 in das Kloster Ebrach im Steigerwald ein. Zwei Jahre später wurde er zum Priester geweiht. 1654 wurde er Verwalter des Ebracher Amtshofes in Würzburg. Im Jahre 1658 wurde er zum Abt des Klosters gewählt.

Für Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn war er ein persönlicher Berater. 1664 wurde Degen Generalvikar der gesamten oberdeutschen Kongregation der Zisterzienser. Er veranlasste die Fertigung einer Klostergeschichte von Ebrach. Degen wird die Übertragung des Silvaners aus Österreich nach Franken zugeschrieben. Ein Erinnerungsstein in der Würzburger Weinbergslage „Stein“ erinnert an Degens Verdienste um den fränkischen Weinbau. Der historische Stein wurde bei der Flurbereinigung entdeckt und ist im Keller des Bürgerspitals zum Heiligen Geist in Würzburg zu besichtigen. Alberich Degen starb am 24. November 1686.[1]

WappenBearbeiten

Für Abt Alberich Degen ist ein persönliches Wappen überliefert. Es ist auf dem alten Ebracher Hof in Bamberg zu finden, den dieser Abt erbauen ließ. Beschreibung: In Rot zwei sich kreuzende, silberne Schwerter mit goldenen Schäften.

LiteraturBearbeiten

  • Dieter Deeg: Alberich Degen, Abt von Kloster Ebrach, in: Fränkische Lebensbilder, Neustadt an der Aisch, 5 (1973), S. 149–175.
  • Adelhard Kaspar: Chronik der Abtei Ebrach. Münsterschwarzach 1971.

WeblinksBearbeiten

Commons: Alberich Degen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kaspar, Adelhard: Chronik der Abtei Ebrach. S. 161.
VorgängerAmtNachfolger
Peter II. ScherenbergerAbt von Ebrach
1658–1686
Ludwig Ludwig