Ai-Assa

Suco in Osttimor
Ai-Assa
Der Suco Colimau liegt im Nordosten vom Verwaltungsamt Bobonaro. Der Ort Colimau liegt im Nordwesten des Sucos.
Daten
Fläche 12,17 km²[1]
Einwohnerzahl 1.960 (2015)[1]
Chefe de Suco Adelino Afonso Mota
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Ai-Assa 475
Aisalgusun 253
Laho 138
Mazop 151
Oalgomo 462
Odelgomo 481
Ai-Assa (Osttimor)
Ai-Assa
Ai-Assa
Koordinaten: 9° 2′ S, 125° 19′ O

Ai-Assa (Ai Assa, Aiassa, Aiasa) ist ein osttimoresisches Dorf im gleichnamigen Suco im Verwaltungsamt Bobonaro (Gemeinde Bobonaro).

Der OrtBearbeiten

Ai-Assa liegt im Norden des Sucos auf einer Höhe von 735 m über dem Meer. Im Ort befindet sich eine Grundschule.[2]

Der SucoBearbeiten

Ai-Assa
Orte Position[3] Höhe
Ai-Assa 9° 2′ S, 125° 19′ O 735 m
Laho 9° 4′ S, 125° 18′ O 872 m
Matusama 9° 3′ S, 125° 19′ O 645 m
Mazop 9° 4′ S, 125° 18′ O 764 m
Oalgomo 9° 4′ S, 125° 20′ O 515 m
Odelgomo 9° 4′ S, 125° 19′ O 620 m

Im Suco leben 1960 Einwohner (2015), davon sind 979 Männer und 981 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 161,0 Einwohner/km². Im Suco gibt es 387 Haushalte.[1] Über 95 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Kleine Minderheiten sprechen Tetum Prasa oder Tetum Terik.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Ai-Assa eine Fläche von 10,25 km².[5] Nun sind es 12,17 km².[1] Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Bobonaro. Nördlich liegt der Suco Bobonaro, im Südosten Lour, im Süden die Sucos Sibuni und Leber, im Südwesten Tapo und im Westen Oeleo. Im Grenzgebiet zu Oeleo entspringt der Laco, ein Nebenfluss des Loumea. Der Laco fließt quer durch den Suco nach Südosten. Im Zentrum mündet der Masi in den Laco. Dann folgt der Laco einen Teil der Grenze zu Sibuni, bevor er als Grenzfluss zwischen Sibuni und Lour nach Süden bis zum Loumea fließt. In den Masi fließt im Dreiländereck von Ai-Assa, Leber und Tapo der Ilsa, der einen Großteil der Grenze zwischen Ai-Assa und Tapo bildet. Durch den äußersten Norden führt die Überlandstraße von Maliana nach Bobonaro.

Im Norden des Sucos liegen die Orte Ai-Assa und Matusama (Mausama), im Südwesten die Dörfer Laho und Mazop, im Süden Odelgomo (Odel Gomo, Bunak für Affenbesitzer)[6] und im Südosten Oalgomo.[7] Neben jener in Ai-Assa gibt es noch Grundschulen in Mazop, Odelgomo und Oalgomo.[2] Im Suco soll ein Wasserkraftwerk entstehen.[8]

In Ai-Assa befinden sich die sechs Aldeias Ai-Assa, Aisalgusun, Laho, Mazop, Oalgomo und Odelgomo.[9]

GeschichteBearbeiten

In Ai-Assa befand sich eines von vier Camps, in denen 1999 FALINTIL-Kämpfer zur Demobilisierung gesammelt wurden.

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Agusto Carvaleira zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Adelino Afonso Mota.[11]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. a b UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 8. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 535 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Ai-Assa (Tetum; PDF; 8,5 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Antoinette Schapper: Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor (Memento des Originals vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/epress.anu.edu.au, S. 168, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011
  7. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. Hydrotimor - Wasserkraftwerkprojekte in Osttimor (Memento vom 7. Juni 2010 im Internet Archive) (englisch)
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap