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AfD Berlin

Landesverband der Partei Alternative für Deutschland in Berlin
AfD Berlin
Georg Pazderski
Georg Pazderski
Alternative-fuer-Deutschland-Logo-2013.svg
Vorsitzender Georg Pazderski
Stellvertreter Jeannette Auricht
Beatrix von Storch
Karsten Woldeit
Schatz­meister Frank-Christian Hansel
Gründungs­datum 27. April 2013
Gründungs­ort Berlin
Hauptsitz Kurfürstenstraße 79
10785 Berlin
Landtagsmandate
25/160
Mitglieder­zahl 1.505 (Stand: Januar 2019)[1]
Website afd.berlin

Die AfD Berlin ist der Berliner Landesverband der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Der Landesverband der Partei wird von Georg Pazderski als Landesvorsitzendem geführt. Mit Pazderski als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Wahl 2016 an und zog mit 14,2 % der Stimmen als fünftstärkste Fraktion in das Berliner Abgeordnetenhaus ein. Zur Bundestagswahl 2017 stand die damalige Co-Landesvorsitzende Beatrix von Storch an der Spitze der Landesliste, über die vier Abgeordnete in den 19. Bundestag einzogen.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Berliner Landesverband wurde am 27. April 2013 gegründet.[2] Erster Vorsitzender der AfD Berlin war der Unternehmensberater und langjährige Präsident des Berliner Landesverbandes vom Bund der Steuerzahler Deutschland Günter Brinker, der für einen stärker nationalliberalen Kurs stand. Der nationalkonservative Flügel der Bundespartei um Alexander Gauland war unzufrieden mit Brinker. Gegen den Widerstand der damaligen Landesführung führte Hans-Joachim Berg die Blauen Kreise ein, berlinweite Stammtische, bei denen unter anderem der Publizist des Querfront-Magazins Compact Jürgen Elsässer sprach.[3] In einer Sonderausgabe des AfD-nahen Magazins Polifakt wurde Brinker stark angegriffen. Die Schrift wurde von demselben Unternehmen produziert, das später auch das sogenannte Extrablatt produzierte und sich als parteipolitisch unabhängig darstellt.

Mitte Februar 2016 wurden mit Beatrix von Storch (AfD-Europaabgeordnete) und Georg Pazderski (ehemaliger AfD Bundesgeschäftsführer) zwei Nationalkonservative an die Berliner AfD-Spitze gewählt.[4] Nach der Wahl zum Landesvorstand im Januar 2016 standen Betrugsvorwürfe im Raum. Zwei Parteimitglieder sollen versucht haben, auf dem Landesparteitag doppelt abzustimmen. Gegen die beiden AfD-Mitglieder wurde daraufhin ein Parteiausschlussverfahren angestrengt und die Stimmzettel von einem Notar erneut ausgezählt. Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die beiden ging ebenfalls ein. Ein Graphologe sollte überprüfen, ob es mehrere Stimmzettel mit derselben Handschrift gegeben habe. Einige Parteimitglieder, die dem gewählten Vorstand misstrauen, hatten beantragt, bei der erneuten Auszählung der Wahlzettel dabei sein zu dürfen. Das wurde jedoch von der AfD-Führung abgelehnt.[5] Eine Woche nach der Wahl trat Götz Frömming, der dem Landesvorstand seit Gründung des Landesverbandes angehörte, vom Posten des stellvertretenden Landesvorsitzenden zurück.[6] Im Februar 2017 entschied das Schiedsgericht der Partei nach Klage von Heike Rubert und Frank Scheermesser, dass die Wahl der Beisitzer wegen Unregelmäßigkeiten wiederholt werden muss[7][8] und die Mitglieder über den Urteilsspruch zu informieren sind. Das Bundesschiedsgericht der Partei bestätigte im Sommer 2017 das Urteil des Landesschiedsgerichts.[9] Bis Anfang September 2017 waren weder die Mitglieder über den Urteilsspruch informiert wurden, noch war eine Neuwahl des Vorstandes angesetzt worden.[10] Die Neuwahl des Vorstandes erfolgte im November 2017.

Am 21. September 2016 erhielt die Landespartei mit Georg Pazderski als Spitzenkandidaten bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 14,2 Prozent der Stimmen und zog mit 25 gewählten Abgeordneten in das Abgeordnetenhaus ein.[11] Bei der zeitgleich stattfindenden Wahl zu den Bezirksverordnetenversammlungen zog die Landespartei auf kommunaler Ebene in alle zwölf Bezirksparlamente ein, wobei in neun Bezirken zweistellige Ergebnisse erreicht wurden. In sieben Bezirken darf die AfD erstmals einen von fünf Stadträten stellen.[12]

Anfang Juli 2017 trat der Neuköllner Umwelt-Stadtrat Bernward Eberenz wegen der kurzzeitigen Nominierung von Andreas Wild als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 aus der AfD aus.[13] Wenig später wurde die Nominierung Wilds zurückgezogen und dieser aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen.[14]

Im November 2018 zählte die AfD-Berlin 1.500 Mitglieder, das sind rund 230 mehr als vor einem Jahr.[15]

PolitikBearbeiten

Laut Tagesspiegel ist die Berliner AfD für „ihre laute und polarisierende Art – nicht zuletzt durch ihre Landesvorsitzende Beatrix von Storch“ bekannt.[16] Sowohl von Storch wie auch Pazderski gehören zum nationalkonservativen Flügel der AfD.[17]

ParteiprogrammBearbeiten

Der Landesverband verabschiedete Anfang 2016 ein Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl im September 2016. Darin spricht sich die AfD Berlin gegen das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) und die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) aus. Die Legalisierung von Cannabis lehnten die 190 Stimmberechtigten Mitglieder nur mit einer knappen Mehrheit ab. Die Partei will den Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg weiter betreiben.

Als ihr wichtigstes Thema nannte die AfD Berlin die von ihr geforderte Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Sender, genauer „die Abschaffung der ARD-Dachorganisation unter Beibehaltung der einzelnen Landesrundfunkanstalten als Anbieter vorrangig regionaler Programminhalte in Hörfunk und Fernsehen“.[16]

OrganisationBearbeiten

Parteiorgane des Landesverbandes sind der Landesparteitag, der Landesvorstand, der Landesrat und das Landesschiedsgericht.[18]

LandesparteitagBearbeiten

Höchstes Parteiorgan ist der Landesparteitag. Er wählt den Landesvorstand, die Rechnungsprüfer sowie das Landesschiedsgericht. Das Landesschiedsgericht entscheidet über parteiinterne Streitigkeiten und kann Mitglieder ausschließen. Der Parteitag findet grundsätzlich als Mitgliederversammlung statt, wobei Mitglieder, die mindestens drei Monate mit ihren Mitgliedsbeiträgen in Verzug sind, kein Stimmrecht haben. Übersteigt die Mitgliederzahl des Landesverbandes die Zahl 1.000, kann der Parteitag nach Beschluss des Landesvorstands als Delegiertenversammlung stattfinden. Dazu entsenden die Bezirksverbände je angefangene 5 Mitglieder einen Delegierten.[18]

Landesparteitage
Nr. Datum Ort Landesvorsitzende(r) /
Spitzenkandidat(in)
Wahlergebnis Thema 
01. Landesparteitag 27. April 2013 Berlin-Tegel Günter Brinker
Annette Goldstein
Matthias Lefarth
Gründung des Landesverbandes; Wahl des Landesvorstands
Landeswahlversammlung 25. Mai 2013 Berlin-Tegel Joachim Starbatty 94 % Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2013
02. Landesparteitag 5./6. Juli 2014 Günter Brinker Neuwahl des Landesvorstands; Änderung der Landessatzung
03. Landesparteitag 11./12. April 2015 Änderung der Landessatzung; Wahl der Delegierten zum Bundesparteitag
04. Landesparteitag 16./17. Januar 2016 Berlin-Mitte Beatrix von Storch
Georg Pazderski
78 %
59 %
Neuwahl des Landesvorstands; Änderung der Landessatzung;
Beschluss des Wahlprogramms zur Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016
05. Landesparteitag 13. März 2016
3. April 2016
Berlin-Moabit
Berlin-Tiergarten
Diskussion und Beschluss des Wahlprogramms zur Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016
Landeswahlversammlung 23./24. April 2016 Berlin-Tiergarten Georg Pazderski 67 % Wahl der Landesliste zur Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016
06. Landesparteitag 11. August 2016 Berlin-Charlottenburg Neuwahl des Landesschiedsgerichts
Landeswahlversammlung 4./5. März 2017 Schönwalde-Glien Beatrix von Storch 76 % Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2017
07. Landesparteitag 4. November 2017 Berlin-Haselhorst Georg Pazderski 79 % Neuwahl des Landesvorstands
08. Landesparteitag 12. Mai 2018 Berlin-Lichtenrade Neuwahl des Landesschiedsgerichts; Änderung der Landessatzung;
Beschluss eines wohnungsbaupolitischen Konzeptes
09. Landesparteitag 29. September 2018 Berlin-Haselhorst Wahl der Delegierten zur Europawahlversammlung

LandesvorstandBearbeiten

Die Partei änderte per Abstimmung die Zusammensetzung des Vorstandes: Künftig wird die AfD Berlin von einem Landesvorstand geführt, der aus einem Vorsitzenden, drei Stellvertretern, einem Schatzmeister und sechs Beisitzern besteht.[19]

Landesvorsitzender Georg Pazderski (MdA)
Stellvertretende Landesvorsitzende Jeannette Auricht (MdA), Beatrix von Storch (MdB; stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion), Karsten Woldeit (MdA)
Schatzmeister Frank-Christian Hansel (MdA)
Beisitzer Sarah-Emanuela Gröber, Ronald Gläser (MdA), Frank Scheermesser (MdA), Martin Trefzer (MdA), Carsten Ubbelohde (MdA), Thorsten Weiß (MdA)
MdA = Mitglied des Abgeordnetenhauses; MdB = Mitglied des Bundestages

BezirksverbändeBearbeiten

Der Landesverband Berlin gliedert sich in zwölf Bezirksverbände, je einen in jedem Berliner Bezirk.

Bezirksverbände (Stand: Okt. 2018)
Bezirksverband Vorsitzende(r)
Charlottenburg-Wilmersdorf Nicolaus Fest, Hugh Bronson
Friedrichshain-Kreuzberg Frank Scheermesser
Lichtenberg Marius Radtke
Marzahn-Hellersdorf Jeannette Auricht
Mitte Sabine Schüler
Neukölln Stephan Piehl
Pankow Michael Adam
Reinickendorf Rolf Wiedenhaupt
Spandau Andreas Otti
Steglitz-Zehlendorf Gottfried Curio
Tempelhof-Schöneberg Karsten Franck
Treptow-Köpenick Martin Trefzer

ParteivorsitzendeBearbeiten

Parteivorsitzende(r) Amtszeit
Günter Brinker April 2013 – Februar 2016
   Georg Pazderski, Beatrix von Storch Februar 2016 – November 2017
  Georg Pazderski seit November 2017

FraktionsvorsitzendeBearbeiten

Fraktionsvorsitzende(r) Amtszeit
  Georg Pazderski seit September 2016

Junge Alternative BerlinBearbeiten

Die Jugendorganisation der AfD in Berlin ist die Junge Alternative Berlin. Landesvorsitzender ist David Eckert. Die stellvertretende Landesvorsitzenden sind Stefan Mörs, Joel Bußmann und Jan Streeck. Als Schatzmeister fungiert Christoph Rätscher, als Beisitzer Benjamin Austin, The-Hao Ha, Talisa Barfuss und Marc Vallendar. Elias Nicolaus ist kooptiertes Vorstandsmitglied (Stand Mai 2018).[20]

Die Junge Alternative Berlin arbeitet mit der vom Verfassungsschutz als rechtsextremen eingestuften Identitären Bewegung zusammen, wie Anfang 2017 auch der damalige Vorsitzende der JA Berlin, Thorsten Weiß, bestätigte.[21] Bis dahin hatte die AfD die Verbindungen zur Identitären Bewegung bestritten. Schon zuvor hatten Beobachter davon gesprochen, dass der Jugendverband aus den Reihen der Identitären Bewegung gegründet wurde. „Die JA stellt außerdem eine Verbindung zur außerparlamentarischen Rechten dar“, schrieb die tageszeitung 2016.[22]

Im Mai 2017 hatten sich Mitglieder der Berliner JA an einer gescheiterten Aktion der Identitären Bewegung beteiligt. Gegen Jannik Brämer, seinerzeit Schatzmeister der Berliner JA, erwirkte die Staatsanwaltschaft daraufhin einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, dessentwegen Brämer von seinem Posten bei der JA Berlin zurücktrat und ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eröffnet wurde.[23][24][25] Nachdem Brämer im Dezember 2017 erneut in den Vorstand der JA Berlin gewählt wurde, traten nach nur vier Tagen alle neu gewählten Vorstandsmitglieder bis auf Brämer zurück, wodurch dieser handlungsunfähig wurde. Laut einem Bericht der taz hätte ansonsten der JA Berlin der Entzug des Status als AfD-Jugendorganisation gedroht.[26]

Bezug zu anderen rechten OrganisationenBearbeiten

Laut der derzeit geltenden Aufnahmeregelung für Mitglieder, können „Personen, die Mitglied einer extremistischen Organisation sind“, nicht Mitglied in der AfD werden. Als extremistische Organisationen gelten gemäß der Unvereinbarkeitsliste[27] der Alternative für Deutschland im Wesentlichen die in den Berichten Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder genannten Organisationen.

Die AfD Berlin distanziert sich von rechten Bewegungen wie „Bärgida“ und „Merkel muss weg“. Einige Parteimitglieder nehmen jedoch als Privatpersonen an den Demonstrationen teil. So hat zum Beispiel Heribert Eisenhardt, Mitglied der BVV-Lichtenberg, laut Recherchen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums bei den „rassistischen und stark neonazistisch geprägten Bärgida-Aufmärschen“ regelmäßig Reden gehalten, ein Transparent von PI-News getragen und sei unter Pseudonym als Pressesprecher von Bärgida aufgetreten.[28] Im Zuge eines Parteiordnungsverfahrens entschied das Landesschiedsgericht der AfD, dass Eisenhardt sein Amt im Bezirksvorstand abgeben muss. Einen Grund für einen Parteiausschluss sieht die AfD in der Teilnahme jedoch nicht.[29]

Kay Nerstheimer, Direktkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2016, ist ehemaliger Chef der German Defence League in Berlin, die er nach eigener Aussage zur Miliz ausbauen wollte. Wegen seiner Äußerungen wurde Nerstheimer nicht in die Fraktion der AfD aufgenommen.

Ronald Gläser, Beisitzer im Landesvorstand und Pressesprecher der Berliner AfD, war Redakteur der neu-rechten Wochenzeitung Junge Freiheit.[30]

Tom Schreiber, Sprecher für Verfassungsschutz der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, forderte im Mai 2017 eine Überwachung einzelner AfD-Mitglieder durch den Berliner Verfassungsschutz, als Grund nannte er eine „direkte und indirekte Zusammenarbeit zwischen der Partei und den Identitären“.[31] June Tomiak von den Grünen wiederholte diese Forderung im Februar 2018. Niklas Schrader von der Linken sprach sich gegen eine Beobachtung aus, ebenso Kurt Wansner von der CDU.[32]

WahlergebnisseBearbeiten

Landtagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Direktmandate Sitze Platz Spitzenkandidat(in)
2016[33] 231.492 14,2 %
5/78
25/160
4 Georg Pazderski
Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen
Jahr Charlottenburg-
Wilmersdorf
Friedrichshain-
Kreuzberg
Lichtenberg Marzahn-
Hellersdorf
Mitte Neukölln Pankow Reinickendorf Spandau Steglitz-
Zehlendorf
Tempelhof-
Schöneberg
Treptow-
Köpenick
Summe
2016[33] Stimmenanzahl 15.226 7.613 24.617 28.263 13.172 16.849 27.187 17.696 16.668 17.503 18.224 27.905 230.923
Stimmenanteil 9,7 % 6,2 % 19,2 % 23,2 % 9,9 % 12,7 % 13,3 % 14,4 % 16,0 % 10,5 % 11,1 % 20,1 % 13,6 %
Sitze
5/55
3/55
12/55
15/55
5/55
8/55
8/55
8/55
9/55
6/55
6/55
12/55
97/660
Stadträte
0/5
0/5
1/5
1/5
0/5
1/5
1/5
1/5
1/5
0/5
0/5
1/5
7/60
Bundestagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Direktmandate Sitze Platz Spitzenkandidat(in)
2013[34] 88.060 4,9 %
0/12
0/27
5 Joachim Starbatty
2017[35] 224.957 12,0 %
0/12
4/28
5 Beatrix von Storch
Europawahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Platz
2014[36] 91.759 7,9 % 5

Fraktion im AbgeordnetenhausBearbeiten

In der konstituierenden Sitzung am 21. September 2016 wurde der Spitzenkandidat Georg Pazderski zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Zuvor erklärte Kay Nerstheimer seinen Verzicht auf eine Fraktionsmitgliedschaft.[11]

Die gewählten Mitglieder der AfD in der 18. Wahlperiode des Berliner Abgeordnetenhauses sind:

Mitglied der Fraktion Einzug in das Abgeordnetenhaus über Derzeitige Funktionen und Mitgliedschaften
in der Fraktion und in der Partei
Jeannette Auricht Listenplatz 12 Stellvertretende Landesvorsitzende
Hanno Bachmann Listenplatz 19
Hans-Joachim Berg Listenplatz 4
Kristin Brinker Listenplatz 6 Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Hugh Bronson Listenplatz 15
Christian Buchholz Direktmandat Pankow 1
Ronald Gläser Listenplatz 3 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender; Beisitzer im Landesvorstand
Frank-Christian Hansel Listenplatz 5 Parlamentarischer Geschäftsführer; Landesschatzmeister
Stefan Franz Kerker Listenplatz 14
Harald Laatsch Listenplatz 7
Gunnar Lindemann Direktmandat Marzahn-Hellersdorf 1
Herbert Mohr Listenplatz 18
Dieter Neuendorf Listenplatz 17
Georg Pazderski Listenplatz 1 Fraktions- und Landesvorsitzender, stellvertretender Bundesvorsitzender
Frank Scheermesser Listenplatz 20 Beisitzer im Landesvorstand
Frank Scholtysek Direktmandat Treptow-Köpenick 3
Tommy Tabor Listenplatz 21
Martin Trefzer Listenplatz 8 Beisitzer im Landesvorstand
Carsten Ubbelohde Listenplatz 11 Beisitzer im Landesvorstand
Marc Vallendar Listenplatz 13
Thorsten Weiß Listenplatz 9 Beisitzer im Landesvorstand
Karsten Woldeit Listenplatz 2 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender; stellvertretender Landesvorsitzender

Ehemalige Mitglieder

  • Kay Nerstheimer (Einzug in das Abgeordnetenhaus über das Direktmandat im Wahlkreis Lichtenberg 1; Verzicht auf eine Fraktionsmitgliedschaft vor der Konstituierung der Fraktion)[11]
  • Andreas Wild (Einzug in das Abgeordnetenhaus über Listenplatz 16; Ausschluss aus der Fraktion am 18. Juli 2017)[14]
  • Gottfried Curio (Einzug in das Abgeordnetenhaus über Listenplatz 10; Austritt aus der Fraktion und Niederlegung des Mandats am 25. Oktober 2017 nach Einzug in den Bundestag.)
  • Jessica Bießmann (Einzug in das Abgeordnetenhaus über das Direktmandat Marzahn-Hellersdorf 3; Ausschluss aus der Fraktion am 6. November 2018)[37]

Landesgruppe im Deutschen BundestagBearbeiten

Die Landesliste zur Bundestagswahl 2017 wurde auf einem zweitägigen Parteitag in Paaren/Glien am 4./5. März 2017 aufgestellt.[38][39]

Die Landespartei zog mit insgesamt vier Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein, die ein Teil der AfD-Bundestagsfraktion sind:

Mitglied der Fraktion Einzug in den Bundestag über Derzeitige Funktionen und Mitgliedschaften in der Fraktion und in der Partei
Gottfried Curio Listenplatz 2 Parteiobmann im Ausschuss für Inneres und Heimat
Götz Frömming Listenplatz 3 Parteiobmann im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Birgit Malsack-Winkemann Listenplatz 4 Parteiobfrau im Haushaltsausschuss
Beatrix von Storch Listenplatz 1 Parteiobfrau im Untersuchungsausschuss „zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016
Stellv. Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion; Beisitzerin im Bundesvorstand; Stellv. Landesvorsitzende

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Benedict Ugarte Chacón: Überforderte Populisten. Die Fraktionen von FDP und AfD im Abgeordnetenhaus von Berlin und ihr Beitrag zur Flughafenpolitik, 1. Auflage, 2018, ISBN 978-3-8305-3918-6

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Klesmann, Melanie Reinsch: Überraschender Mitgliederzuwachs: Berliner Parteien erleben starken Zulauf. In: Berliner Zeitung. 4. Januar 2019, abgerufen am 29. Januar 2019.
  2. Berliner Morgenpost – Berlin: „Alternative für Deutschland“ gründet Berliner Landesverband. In: www.morgenpost.de. Abgerufen am 22. August 2016.
  3. Die Strippenzieher aus dem Berliner Südwesten. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.rbb-online.de. Archiviert vom Original am 26. April 2016; abgerufen am 8. Juni 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rbb-online.de
  4. Autoritäre Rebellen: Zu Besuch bei der Berliner AfD-Jugend. In: VICE. Abgerufen am 7. Juni 2016.
  5. Querelen um Betrugsvorwurf bei Vorstandswahlen. In: www.tagesspiegel.de. Abgerufen am 6. Juni 2016.
  6. Wahlbetrug? Berlins AfD-Vize Frömming schmeißt hin. Abgerufen am 21. August 2016.
  7. Berliner Morgenpost - Berlin: Klage nach der AfD-Vorstandswahl: kein Urteil gefällt. In: morgenpost.de. 3. Dezember 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  8. Malene Gürgen: Rechtsaußen: Karriere à la AfD. In: taz.de. 22. Februar 2017, abgerufen am 23. Februar 2017.
  9. Ulrich Kraetzer schrieb am 2. September in einem Artikel für die digitale Ausgabe der Berliner Morgenpost, das Schiedsgericht habe "vor rund einem Monat" entsprechend geurteilt.
  10. Ulrich Kraetzer: Berliner AfD-Führung verschwieg Wahlbetrug. In: morgenpost.de. 2. September 2017, abgerufen am 3. September 2017.
  11. a b c Berliner AfD geht ohne umstrittenen Nerstheimer ins Parlament. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 8. September 2017; abgerufen am 7. September 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rbb24.de
  12. Uwe Aulich: AfD schafft es in alle Berliner Bezirksparlamente. 19. September 2016, abgerufen am 7. September 2017.
  13. Marcus Böttcher: Wegen seines Parteikollegen: Neuköllner Stadtrat Eberenz tritt aus AfD aus. In: berliner-zeitung.de. 19. Juli 2017, abgerufen am 19. Juli 2017.
  14. a b Felix Hackenbruch: Umstrittener Politiker: AfD wirft Andreas Wild aus der Fraktion. In: tagesspiegel.de. 18. Juli 2017, abgerufen am 19. Juli 2017.
  15. Berliner SPD verliert mehr als 1.200 Mitglieder. rbb24.de, 15. November 2015, abgerufen am 15. November 2018.
  16. a b Die AfD beschließt eine Mäßigung im Ton. In: www.tagesspiegel.de. Abgerufen am 6. Juni 2016.
  17. Mit diesem Mann will die AfD ins Abgeordnetenhaus. In: www.tagesspiegel.de. Abgerufen am 6. Juni 2016.
  18. a b Landessatzung der Alternative für Deutschland Landesverband Berlin, abgerufen am 17. September 2018.
  19. Alternative für Deutschland – Berlin. In: www.afd.berlin. Abgerufen am 7. Juni 2016.
  20. http://jungealternative-berlin.de/vorstand/
  21. Junge Alternative: AfD-Abgeordneter bestätigt Zusammenarbeit mit Identitärer Bewegung. In: zeit.de. 30. Januar 2017, abgerufen am 2. Februar 2017.
  22. Malene Gürgen: Wahlparteitag der Berliner AfD: Auf Linie gebracht. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 7. Juni 2016]).
  23. Aktion der Identitären Bewegung: Berliner AfD-Funktionär tritt nach Haftbefehl gegen ihn von Amt zurück. In: tagesspiegel.de. 24. Mai 2017, abgerufen am 30. Mai 2017.
  24. Nach Protestaktion der Identitären Bewegung: Berliner AfD schließt Ex-Funktionär aus. In: tagesspiegel.de. 2. Juni 2017, abgerufen am 2. Juni 2017.
  25. Malene Gürgen: Identitäre Bewegung und die AfD: Blau passt gut zu Gelb-Schwarz. In: taz.de. 14. Juni 2017, abgerufen am 15. Juni 2017.
  26. Erik Peter: Jungen Alternative und Identitäre: Die AfD hat ein Jugendproblem. In: taz.de. 8. Dezember 2017, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  27. Unvereinbarkeitsliste auf afdbayern.de
  28. apabiz: Gescheiterte Maskerade – AfD-Funktionär ist Mitorganisator und Pressesprecher bei Bärgida. In: Berlin rechtsaußen. 5. Mai 2015, abgerufen am 8. Juli 2016.
  29. Zu Bärgida bitte nur privat, Tagesspiegel, 31.07.2017
  30. Abgeordnetenhaus von Berlin – Gläser, Ronald. In: parlament-berlin.de. Abgerufen am 22. Mai 2018.
  31. Felix Hackenbruch: Innenexperte der Berliner SPD: Schreiber fordert Überwachung einiger AfD-Mitglieder. In: tagesspiegel.de. 22. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017.
  32. Ein Fall für die Spitzel?, taz, 21.  Februar  2018
  33. a b Bericht der Landeswahlleiterin zugleich Statistischer Bericht B VII 2-3 – 5j / 16 – Wahlen in Berlin
  34. Landeswahlleiterin: Ergebnisse der Bundestagswahl in Berlin am 22. September 2013, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  35. Landeswahlleiterin: Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 inBerlin, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  36. Bundeswahlleiter: [1], abgerufen am 23. April 2017.
  37. Berliner AfD-Fraktion schließt Jessica Bießmann aus. Abgerufen am 31. Dezember 2018.
  38. Beatrix von Storch soll Berliner AfD in den Bundestag führen. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 8. September 2017; abgerufen am 7. September 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rbb24.de
  39. Landeslisten der Parteien in Berlin - Der Bundeswahlleiter. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 7. September 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de