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Adrian Wagner

deutscher Handballspieler und -trainer
Adrian Wagner
Adrian Wagner (2007)

Adrian Wagner
am 9. September 2007 in der Kölnarena

Spielerinformationen
Spitzname „Addi“
Geburtstag 23. April 1978
Geburtsort Hamburg, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 1,91 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein SG Hamburg-Nord
Trikotnummer 7
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1987–1996 DeutschlandDeutschland AMTV Hamburg
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1996–2003 DeutschlandDeutschland VfL Bad Schwartau
DeutschlandDeutschland HSV Hamburg
2003–2006 DeutschlandDeutschland THW Kiel
2006–2007 DeutschlandDeutschland TSV Bayer Dormagen
2007–2011 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
2011–2013 DeutschlandDeutschland VfL Bad Schwartau
2015–2016 DeutschlandDeutschland HSG Ostsee N/G
2018– DeutschlandDeutschland SG Hamburg-Nord
Nationalmannschaft
Debüt am 7. Mai 1999
            gegen BelgienBelgien Belgien in Hasselt
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 24 (22)
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
2011–2019 DeutschlandDeutschland Hamburger Handball-Verband
2013–2016 DeutschlandDeutschland HSV Hamburg (B-Jugend)
2017– DeutschlandDeutschland SG Hamburg-Nord

Stand: 31. Januar 2019

Adrian Wagner (* 23. April 1978 in Hamburg) ist ein deutscher Handballspieler, der insgesamt 17 Jahre in der Bundesliga und 2. Bundesliga aktiv war. Aktuell ist er als Handballtrainer tätig.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als SpielerBearbeiten

 
Adrian Wagner setzt sich im Zweikampf gegen Jacob Bagersted (links) durch

Das Handballspielen erlernte Wagner seit 1987 beim AMTV Hamburg[1], wo er gleich als großes Talent auffiel. Mit der B-Jugend wurde er 1995 deutscher Vizemeister.[2] Seine Profikarriere begann der Linksaußen im Jahre 1996 beim VfL Bad Schwartau, wo er anfangs lediglich Reservist war und in erster Linie in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Erst als sich zwei Jahre später der etatmäßige Linksaußen Marek Kordowiecki in einem Bundesligaspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt verletzte, gelang es Wagner einen Stammplatz zu erkämpfen.[3] In der Saison 2001/02 litt der damalige VfL-Kapitän am Pfeifferschen Drüsenfieber.[4] Im Sommer 2002 wechselte Wagner mitsamt dem kompletten Schwartauer-Kader zum HSV Hamburg, der die Bundesliga-Lizenz vom VfL Schwartau übernahm.

Im Sommer 2003 wechselte Wagner zum THW Kiel, der damals ein neues Team aufbaute.[5] Der nach der Saison 2005/06 auslaufende Vertrag wurde nicht verlängert.[6] Anschließend lief Wagner für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen auf und begann zusätzlich eine kaufmännische Lehre.[7] Ab dem 1. September 2007 spielte Wagner für den VfL Gummersbach.[8] Im Sommer 2011 löste Wagner seinen Vertrag mit dem VfL Gummersbach vorzeitig auf und kehrte zum VfL Bad Schwartau zurück.[9] Nach der Saison 2012/13 beendete Wagner seine Karriere.[10] Ab Oktober 2015 gehörte Wagner dem Kader der HSG Ostsee N/G an, wo er bis zum Saisonende 2015/16 bei personellen Engpässen aushalf.[11] Nachdem Wagner anschließend nicht mehr aktiv war, gab er im September 2018 sein Comeback bei der SG Hamburg-Nord.[12]

Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab er am 7. Mai 1999 gegen Belgien. Er kam insgesamt 24 Mal zum Einsatz und warf 22 Tore. Wagner stand im erweiterten DHB-Aufgebot für die WM 2003 und wurde erst wenige Tage vor Turnierbeginn aus dem Kader gestrichen.[13]

Karriere als TrainerBearbeiten

Ab 2011 war Adrian Wagner beim Aufbau einer Handball-Akademie in Hamburg engagiert, wo er als Trainer arbeitete. Zusätzlich übernahm er 2011 ein Co-Traineramt im Auswahlbereich des Hamburger Handball-Verbands.[14] Später übernahm er die Landesauswahlmannschaft des Jahrgangs 1997. Am 1. Juli 2013 übernahm Wagner das Amt des Landestrainers beim Hamburger Landesverband. Zusätzlich trainierte er ab der Saison 2013/14 bis zum Saisonende 2015/16 die B-Jugend vom HSV Hamburg.[15] Wagner leitete im Januar 2016 das Training der Bundesligamannschaft vom HSV Hamburg, da der etatmäßige Trainer Michael Biegler bei der Europameisterschaft 2016 die polnische Nationalmannschaft betreute.[16] Im Januar 2017 übernahm er das Traineramt des Oberligisten SG Hamburg-Nord.[17] Am 31. Januar 2019 beendete Wagner seine Tätigkeit beim Hamburger Landesverband.[18]

ErfolgeBearbeiten

PrivatesBearbeiten

Adrian Wagner ist seit 2007 mit Nicola verheiratet, mit der er eine Tochter hat.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Adrian Wagner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. hamburgerhv.de: Adrian Wagner, Schulsportkoordinator und Auswahltrainer m98, abgerufen am 8. Juni 2013
  2. ngz-online.de: Abschied von Becker ist das Ende einer Vision, abgerufen am 8. Juni 2013
  3. mopo.de: Hamburgs Handball-Juwel, abgerufen am 8. Juni 2013
  4. mopo.de: Wagners weiter Weg zurück, abgerufen am 8. Juni 2013
  5. abendblatt.de: Hamburg im Herzen, Kiel im Sinn, abgerufen am 8. Juni 2013
  6. pressrelations.de: Adrian Wagner verlässt den THW zum Saisonende, abgerufen am 8. Juni 2013
  7. tsv-bayer-dormagen.de: Adrian Wagner wechselt in der kommenden Saison zum TSV Bayer, abgerufen am 8. Juni 2013
  8. kicker.de: Adrian Wagner wechselt zum VfL, abgerufen am 8. Juni 2013
  9. stimme.de: Adrian Wagner geht nach Bad Schwartau, abgerufen am 8. Juni 2013
  10. ln-online.de: Das Ende der Wagner-Festspiele, abgerufen am 8. Juni 2013
  11. Adrian Wagner bereitet sein Comeback vor. In: Lübecker Nachrichten. 2. Oktober 2015, S. 17.
  12. spo.handball4all.de: Presseinformation SG Hamburg-Nord gg. HG Hamburg-Barmbek, abgerufen am 10. September 2018
  13. thw-provinzial.de: Wagner nicht zur WM, abgerufen am 8. Juni 2013
  14. handball-world.com: Adrian Wagner über Hamburg, Bad Schwartau und das Projekt "Handball-Akademie", abgerufen am 8. Juni 2013
  15. hamburgerhv.de: Adrian Wagner wird neuer Landestrainer, abgerufen am 8. Juni 2013
  16. handball-world.com: HSV bestätigt: Adrian Wagner hilft als Interimscoach, abgerufen am 23. Dezember 2015
  17. hlsports.de: SG HH-Nord verpflichtet Ex-Nationalspieler Adrian Wagner als Trainer, abgerufen am 5. Februar 2017
  18. hamburgerhv.de: Personelle Wechsel im Hamburger Handball-Verband, abgerufen am 16. November 2018