Hauptmenü öffnen
Abdulqədir Abdullayev
Medaillenspiegel
Abdulkadir Abdullayev Rio2016.jpg

Boxen Boxen

AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Weltmeisterschaften
0Bronze0 2015 Schwergewicht
Europaspiele
0Gold0 2015 Schwergewicht

Abdulqədir Abdullayev (russisch Абдулкадыр Абдуллаев / Abdulkadyr Abdullajew; * 17. Juli 1988 in der Dagestanischen ASSR, Russische SFSR, UdSSR) ist ein aserbaidschanischer Boxer im Schwergewicht.

ErfolgeBearbeiten

Er wurde 2013 Vizemeister von Aserbaidschan nach Finalniederlage gegen Teymur Məmmədov und gewann den Weltcup der Ölproduzierenden Staaten in Russland. 2014 gewann er die Aserbaidschanische Meisterschaft und war Mitglied im Team Azerbaijan Baku Fires, das bei der World Series of Boxing (WSB) den zweiten Platz erreichen konnte. Insgesamt boxte er von 2011 bis 2016 in der WSB und gewann 17 von 19 Kämpfen, darunter gegen Chouaib Bouloudinats, Joseph Parker, Alexei Jegorow, Clemente Russo und Fabio Turchi.

2015 startete er bei den Europaspielen in Baku, besiegte Ádám Hámori, Paul Omba-Biongolo und Sadam Magomedow, womit er das Finale erreichte. Dort traf er auf Heworh Manukjan, welcher nicht zum Kampf antrat und Abdullayev daher die Goldmedaille gewann.

Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Doha gewann er Bronze, nachdem er gegen Chouaib Bouloudinats, Algerien (3:0), und Yamil Peralta, Argentinien (3:0), gewann und im Halbfinale gegen Erislandy Savón, Kuba (3:0), ausgeschieden war. Im Jahr darauf nahm am europäischen Olympiaqualifikationsturnier teil, bei dem er nach Siegen u. a. über Darren O’Neill, Irland (2:1), überraschend im Halbfinale gegen den noch unerfahrenden Lawrence Okolie, Vereinigtes Königreich (3:0), verlor. Den letzten verbliebenen Qualifikationsplatz für die Olympischen Spiele 2016 bei diesem Turnier sicherte sich Abdullayev mit einem Sieg im Kampf um den dritten Platz gegen Heworh Manukjan, Ukraine (3:0).

Bei den Olympischen Spielen 2016 schied er im Viertelfinale gegen Rustam Toʻlaganov, Usbekistan, und bei den Europameisterschaften 2017 im Viertelfinale gegen Cheavan Clarke, England, aus.

WeblinksBearbeiten