Abdelmalik Lahoulou Leichtathletik

Abdelmalik Lahoulou Rio 2016.jpg
Abdelmalik Lahoulou bei den Olympischen Spielen (2016)

Voller Name Abdelmalik Lahoulou
Nation AlgerienAlgerien Algerien
Geburtstag 7. Mai 1992 (27 Jahre)
Geburtsort JijelAlgerien
Größe 183 cm
Gewicht 72 kg
Karriere
Disziplin 400 m Hürden
Bestleistung 48,39 s
Verein GS Petroliers
Status aktiv
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Afrikameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Sommer-Universiade 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Mittelmeerspiele 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U20-Afrikameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der Afrikaspiele Afrikaspiele
0Gold0 Rabat 2019 400 m Hürden
0Gold0 Brazzaville 2015 400 m Hürden
0Bronze0 Brazzaville 2015 4 × 400 m
 Afrikameisterschaften
0Gold0 Asaba 2018 400 m Hürden
Logo der FISU Universiade
0Bronze0 Taipeh 2017 400 m Hürden
0Silber0 Gwangju 2015 400 m Hürden
Logo der Mittelmeerspiele Mittelmeerspiele
0Bronze0 Tarragona 2018 4 × 400 m
U20-Afrikameisterschaften
0Gold0 Gaborone 2011 400 m Hürden
letzte Änderung: 18. Dezember 2019

Abdelmalik Lahoulou (* 7. Mai 1992 in Jijel) ist ein algerischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat. Er ist unter anderem zweifacher Sieger der Afrikaspiele.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Abdelmalik Lahoulou nimmt seit 2009 an internationalen Wettkämpfen teil, damals qualifizierte er sich für die U18-Weltmeisterschaften in Brixen. Über 400 m Hürden scheiterte er in 55,30 s im Vorlauf, mit der 4-mal-400-Meter-Staffel wurde er im Halbfinallauf disqualifiziert. Ein Jahr später startete er dann in der höheren Altersklasse, die über dieselben Hürdenhöhen wie die Erwachsenen läuft, bei den U20-Weltmeisterschaften im kanadischen Moncton. Dort lief er etwa zwei Sekunden schneller als im Jahr zuvor und erreichte das Halbfinale, in dem er als Sechster in seinem Lauf ausschied. 2011 gewann er mit seinem Sieg bei den U20-Afrikameisterschaften in der botswanischen Hauptstadt Gaborone in 51,69 s seine erste Goldmedaille bei internationalen Meisterschaften.

2013 belegte er bei den Mittelmeerspielen im türkischen Mersin im Einzel über die 400 m Hürden den siebten Platz, mit der Langstaffel wurde er Vierter. Es waren seine ersten Wettkämpfe bei internationalen Meisterschaften im Erwachsenenbereich. Ein Jahr später wurde er erstmals algerischer Meister im 400 m Hürdenlauf. Im August belegte er bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch in 51,67 s den vierten Platz. Im Juli 2015 nahm er an der Sommer-Universiade im koreanischen Gwangju teil. Dort gewann er in 48,99 s die Silbermedaille. Bei den Weltmeisterschaften in Peking schaffte er den Sprung ins Halbfinale. Im September nahm er auch an den Afrikaspielen in Brazzaville teile. Über die 400 m Hürden siegte er in neuer Bestzeit von 48,67 s, mit der Staffel gewann er zudem Bronze.

2016 trat Lahoulou bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro an. Er überstand den Vorlauf und verpasste anschließend als Vierter in seinem Halbfinallauf den Einzug in das Finale. Ein Jahr später verpasste er bei den Weltmeisterschaften in London in 49,33 s erneut knapp den Einzug in das Finale. Bei seiner zweiten Teilnahme an der Sommer-Universiade gewann er die Bronzemedaille. 2018 trat Lahoulou bei den Mittelmeerspielen im spanischen Tarragona an. Im Einzel verpasste er als Vierter knapp eine Medaille, mit der 4-mal-400-Meter-Staffel gewann er die Bronzemedaille. Bei den Afrikameisterschaften in Asaba gewann er in 48,47 s seine erste Goldmedaille bei kontinentalen Meisterschaften.

Im August 2019 nahm Lahoulou nach 2015 erneut an den Afrikaspielen, diesmal in Rabat, teil. In 49,08 s gewann er dort die Goldmedaille. Ende September trat er dann auch bei den Weltmeisterschaften in Doha an. Im Halbfinale lief er dort in 48,39 s eine neue Bestzeit, die gleichzeitig Nationalrekord bedeutete. Im Finale konnte er die Zeit nicht bestätigen und wurde darin Letzter.

Lahoulou studiert an der National School of Sports Science in Algier.[1]

Wichtige WettbewerbeBearbeiten

Jahr Veranstaltung Ort Platz Disziplin Zeit
Startet für Algerien  Algerien
2009 U18-Weltmeisterschaften Italien  Brixen 20. 400 m Hürden (84 cm) 55,30 s
4 × 400 m Staffel DSQ
2010 U20-Weltmeisterschaften Kanada  Moncton 29. 400 m Hürden 53,00 s
2011 U20-Afrikameisterschaften Botswana  Gaborone 1. 400 m Hürden 51,69 s
2013 Mittelmeerspiele Turkei  Mersin 7. 400 m Hürden 51,09 s
4. 4 × 400 m Staffel 3:08,27 min
2014 Afrikameisterschaften Marokko  Marrakesch 4. 400 m Hürden 51,67 s
2015 Universiade 2015 Korea Sud  Gwangju 2. 400 m Hürden 48,99 s
Weltmeisterschaften China Volksrepublik  Peking 14. 400 m Hürden 48,87 s
Afrikaspiele Kongo Republik  Brazzaville 1. 400 m Hürden 48,67 s
3. 4 × 400 m Staffel 3:03,07 min
2016 Olympische Spiele Brasilien  Rio de Janeiro 13. 400 m Hürden 49,08 s
2017 Weltmeisterschaften Vereinigtes Konigreich  London 10. 400 m Hürden 49,33 s
Universiade Chinesisch Taipeh  Taipeh 3. 400 m Hürden 49,30 s
2018 Mittelmeerspiele Spanien  Tarragona 4. 400 m Hürden 49,45 s
3. 4 × 400 m Staffel 3:05,28 min
Afrikameisterschaften Nigeria  Asaba 1. 400 m Hürden 48,47 s
5. 4 × 400 m Staffel 3:05,27 min
2019 Afrikaspiele Marokko  Rabat 1. 400 m Hürden 49,46 s
Weltmeisterschaften Katar  Doha 8. 400 m Hürden 49,46 s

Persönliche BestleistungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil von der Universiade 2017