A Guarda

Gemeinde in Spanien

A Guarda (offizielle Bezeichnung in galicischer Sprache; spanisch La Guardia[2]) ist eine spanische Gemeinde der Comarca von O Baixo Miño in der Provinz Pontevedra, Galicien. Sie befindet sich an der spanisch-portugiesischen Grenze am Grenzfluss Rio Miño. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die archäologische Fundstätte des Keltendorfes Castro de Santa Tegra.[3][4]

Gemeinde A Guarda
Wappen Karte von Spanien
Wappen von A Guarda
A Guarda (Spanien)
(41° 54′ 0″ N, 8° 52′ 0″W)
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien
Provinz: Pontevedra
Comarca: O Baixo Miño
Koordinaten 41° 54′ N, 8° 52′ WKoordinaten: 41° 54′ N, 8° 52′ W
Fläche: 20,5 km²
Einwohner: 9.977 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 486,68 Einw./km²
Postleitzahl: 36780
Gemeindenummer (INE): 36023
Verwaltung
Bürgermeister: Antonio Lomba Baz (PSdeG-PSOE)
Website: www.aguarda.es
Lage der Gemeinde
Situacion A Guarda.PNG

Bevölkerungsentwicklung der GemeindeBearbeiten

A Guarda hat 10.419 Einwohner und ist in seiner Bevölkerungsentwicklung konstant.

Quelle: INE-Archiv

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

  • Raúl González Puebla, Independientes/PP (1979–1987)
  • Manuel Díaz González, PP (1987–1989)
  • Purificación Álvarez Álvarez, PP (1989–1999)
  • José Manuel Domínguez Freitas, PSdeG-PSOE (1999–2000)
  • José Luis Alonso Riego, PP (2000–2007)
  • José Manuel Domínguez Freitas, PSdeG-PSOE (2007–2015)
  • Antonio Lomba Baz, PSdeG-PSOE (2015- heute)

Stadtregierung[5]Bearbeiten

Partei Stimmenanteil Sitze
Partido dos Socialistas de Galicia 36,98 % 7
Partido Popular de Galicia 23,38 % 5
Bloque Nacionalista Galego 18,25 % 3
Converxencia Galega 9,06 % 1
Ciudadanos de Centro Democrático 6,07 % 1

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Keltendorf Castro de Santa Trega.

Monte de Santa TegraBearbeiten

 
Blick auf A Guarda vom Monte de Santa Trega aus

Auf dem Monte de Santa Tegra sind die Ruinen eines seit dem 6. Jahrhundert v.C. bestehenden Keltendorfes zu besichtigen, welches etwa 3000–5000 Bewohner hatte. Auf dem Berg befinden sich außerdem eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert sowie ein Aussichtspunkt.

Puerto PesqueroBearbeiten

An der Hafenfront sind die typisch für Galicien maritimen Häuserfassaden sowie das Monumento al marinero desaparecido zu sehen.

SträndeBearbeiten

In der Nähe von A Guarda befinden sich die Strände O Muíño, A Lamiña, A Armona und O Codesal, die an den Río Minho grenzen, sowie die Meeresstrände Area Grande, Fedorento und O Carreiro.

KulturBearbeiten

 
Ansicht von A Guarda

MuseenBearbeiten

Im Museum Masat sind Artefakte aus der Bronzezeit zu sehen, welche während der archäologischen Ausgrabungen auf dem Monte de Santa Tegra entdeckt wurden. Das Museo del Mar zeigt historische Gegenstände aus der Fischerei und der maritimen Geschichte der Stadt.[6] Das während des spanischen Unabhängigkeitskrieges 1664 erbaute Castillo de Santa Cruz ist heute als Park erhalten.[7]

Kulturelle VeranstaltungenBearbeiten

Wichtigstes kulturelles Ereignis in A Guarda ist das jährlich in der zweiten Augustwoche stattfindende „La Festa do Monte“ auf dem Berg Santa Tegra. Höhepunkt ist die Parade von Trommlern, die den Gipfel besteigen und auf diesem Weg die „bösen Geister“ vertreiben.[8]

Weitere Veranstaltungen sind „La Fiesta de la Langosta“ und „Certamen gastronómico del Pez Espada“, bei welchen vor allem die kulinarischen Spezialitäten der Stadt im Vordergrund stehen.

WeblinksBearbeiten

Commons: A Guarda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Spanisches Toponym nach CELDRÁN GOMÁRIZ: Diccionario de topónimos españoles y sus gentilicios. Espasa Calpe, 2002. ISBN 84-670-0146-1 (p. 923) "La Guardia" (gentilicio "guardés")
  3. http://galicia.costasur.com/de/castro-de-tegra.html
  4. http://www.spain.info/ven/otros-destinos/a_guarda.html?l=de
  5. Xunta de Goberno. In: aguarda.es. A Guarda, abgerufen am 19. Mai 2017 (spanisch).
  6. Museo del Mar. Abgerufen am 2. Mai 2017.
  7. Parks in A Guarda. Abgerufen am 5. Februar 2017.
  8. Festa do Monte. Abgerufen am 2. Mai 2017.