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39. Internationale Sechstagefahrt

Motorrad-Rennveranstaltung

Die 39. Internationale Sechstagefahrt war ein Motorrad-Geländesportwettbewerb, der vom 7. bis 12. September 1964 in Erfurt sowie im Thüringer Wald stattfand. Die Nationalmannschaften der DDR konnten die Trophy-Wertung zum zweiten Mal in Folge sowie erstmals die Silbervasenwertung gewinnen.

In Erfurt nahm 1964 zum ersten Mal ein US-amerikanisches Team an dieser Veranstaltung teil. Dies war gleichzeitig das erste Mal, dass ein US-Team in einem Staat des damaligen Ostblocks an einer Motorsportveranstaltung teilnahm.

Aufgrund der seit 1961 geltenden, durch DSB-Vorstand und das NOK-Präsidium gefassten Düsseldorfer Beschlüsse war es bundesdeutschen Sportlern verwehrt, an der Veranstaltung teilzunehmen.[1]

WettkampfBearbeiten

OrganisationBearbeiten

Den Zuschlag für die Ausrichtung der Veranstaltung erhielt die DDR auf dem Herbstkongress der FIM 1963 in London.[2] Ab Dezember des gleichen Jahres wurde an der Streckenführung sowie dem Aufbau der Strecke gearbeitet.

Schirmherr der Veranstaltung war Günter Mittag, den Vorsitz des Organisationskomitees hatte der Präsident des Allgemeinen Deutschen Motorsport Verbandes (ADMV) Egbert von Frankenberg und Proschlitz. Die Fahrtleitung oblag dem Vizepräsidenten Ludwig Woitina.[3] Streckenobmann war Werner Rosenbrock.

Veranstaltungszentrum war die Erfurter Thüringenhalle, in der zudem die Fahrtleitung eingerichtet wurde. Aktive und Betreuer waren im Internatsgebäude des Pädagogischen Instituts Erfurt untergebracht.

Für den Wettkampf waren 237 Fahrer von 14 Motorsportverbänden der FIM gemeldet. Um die Trophy-Wertung fuhren Mannschaften aus sieben Nationen. Zudem waren 19 Silbervasen-, 27 Fabrik- und 19 Club-Mannschaften am Start.

Die Veranstaltung war die erste und einzige in der Deutschen Demokratischen Republik.

1. TagBearbeiten

 
Strecke des 1. und 3. Tages

Von den 237 gemeldeten Fahrern nahmen 226 den Wettkampf auf. Es waren 407 km Strecke zu bewältigen, an Wetterbedingungen herrschte Regen und Nebel.[4]

Gestartet wurde an der Thüringenhalle, die weitere Strecke verlief über Melchendorf, Windischholzhausen, Schellroda, Klettbach, Riechheim, Gügleben, Werningsleben und Kirchheim nach Arnstadt. Von dort war zweimal ein Rundkurs über Oberndorf, Siegelbach, Reinsfeld, Neusiß, Angelroda, Arlesberg, Dörrberg, Talsperre Lütsche, Bahnhof Gehlberg, Schneekopf, Zella, Linsenhof, Heinrichs, Albrechts, Mehlis, Ruppberg, Oberschönau, Unterschönau, Tambach-Dietharz, Rodebachsmühle, Greifenberg, Grenzadler, Oberhof, Talsperre Lütsche, Frankenhain und Crawinkel zurück nach Arnstadt zu absolvieren. Schließlich führte die Strecke über Rudisleben, Eischleben, Rockhausen und Egstedt zurück zum Ausgangspunkt Thüringenhalle.

Zwei Sonderprüfungen waren zu absolvieren: eine Geländegeschwindigkeitsprüfung über 5,3 km zwischen dem Bahnhof Gehlberg und dem Schneekopf sowie eine Berggeschwindigkeitsprüfung über 3,4 km zwischen Mehlis und dem Gipfel des Ruppbergs.

In der Trophy-Wertung führte die Mannschaft der DDR, vor der ČSSR-Mannschaft und dem britischen Team.

Bei der Silbervasenwertung führte die finnische A-Mannschaft vor der B-Mannschaft und der A-Mannschaft der DDR.

Elf Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus.

2. TagBearbeiten

 
Strecke des 2. und 5. Tages

Es waren 310 km Strecke zu absolvieren, bis in die Mittagsstunden herrschten Dauerregen und Nebel,[5] in den Höhenlagen des Thüringer Waldes mit Sichtweiten unter 50 m.

Die Strecke Thüringenhalle bis Arnstadt war die gleiche wie am Vortag. Von dort war zweimal ein Rundkurs über Oberndorf, Siegelbach, Reinsfeld, Kleinbreitenbach, Neusiß, Martinroda, Elgersburg, Rumpelsberg, Schmücke, Goldlauter, Adlersberg, Friedberg, Heinrichs, Albrechts, Zella-Mehlis, Rondell, Oberhof, Talsperre Lütsche, Frankenhain, Liebenstein und Dosdorf zurück nach Arnstadt zu absolvieren. Auf gleicher Strecke wie am Vortag führte die Fahrt zurück zum Ausgangspunkt Thüringenhalle.

An Sonderprüfungen waren eine Geländegeschwindigkeitsprüfung und eine Bergprüfung zu bestehen. Erstere war eine steile mit Geröll, Wurzeln und Gras durchsetzte Auffahrt über 3,1 km ab Goldlauter, Letztere auf einem 5,4 km langen, Asphaltabschnitt zwischen Zella und Oberhof, der ehemaligen Sternberg-Rennstrecke.

In der Trophy-Wertung führte die Mannschaft der DDR, vor der ČSSR-Mannschaft und dem britischen Team.

Bei der Silbervasenwertung führte die finnische A-Mannschaft vor der B-Mannschaft und der A-Mannschaft der DDR.

Elf Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus.

3. TagBearbeiten

Am dritten Tag wurde die gleiche Strecke wie am ersten Tag befahren. Die Gesamtlänge betrug 410 km und war damit die längste Etappe der Veranstaltung,[6] Von Erfurt bis Arnstadt sowie abschließend von dort zurück in gleicher Richtung, der dazwischenliegende – zweimal zu absolvierende – Rundkurs in entgegengesetzter Richtung. Der Tag blieb niederschlagsfrei, der Streckenuntergrund war noch nass vom Vortag.

Die zwei Sonderprüfungen waren eine Beschleunigungsprüfung über 900 m auf Asphalt im Jonastal nahe Crawinkel und eine Geländegeschwindigkeitsprüfung über 3,9 km bei Zella-Mehlis.

In der Trophy-Wertung führte die Mannschaft der DDR, vor Großbritannien und der Sowjetunion.

Bei der Silbervasenwertung führte die B-Mannschaft der DDR vor der finnischen A-Mannschaft und der A-Mannschaft der DDR.

Siebzehn Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus.

4. TagBearbeiten

 
Strecke des 4. Tages

Die Strecke Thüringenhalle bis Arnstadt war die gleiche wie am Vortag. Von dort war zweimal ein Rundkurs über Oberndorf, Siegelbach, Kleinbreitenbach, Neusiß, Martinroda, Roda, Manebach, Kickelhahn, Stützerbach, Großer Finsterberg, Großer Eisenberg, Friedberg, Mäbendorf, Linsenhof, Zella, Spitzer Berg, Rondell, Grenzadler, Oberschönau, Tambach-Dietharz, Rodebachsmühle, Luisenthal, Stutzhaus, Untere Schweizerhütte, Frankenhain, Liebenstein und Dosdorf zurück nach Arnstadt zu fahren. Letztlich führte die Fahrt auf gleicher Strecke wie an den Vortagen zum Ausgangspunkt Thüringenhalle; Gesamtlänge: 364 km.

An Sonderprüfungen waren eine Berggeschwindkeitsprüfung über 7 km auf einer glatten, sandigen Waldstraße zwischen Oberschönau und Tambach-Dietharz sowie eine Beschleunigungsprüfung über 850 m auf der Hauptstraße Oberhof–Crawinkel zu absolvieren.

In der Trophy-Wertung führte die Mannschaft der DDR, vor Großbritannien und der Sowjetunion.

Bei der Silbervasenwertung führte die B-Mannschaft vor der A-Mannschaft der DDR und der A-Mannschaft der ČSSR.

Vierzehn Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus.

5. TagBearbeiten

Am fünften Tag wurde die gleiche Strecke wie am zweiten Tag befahren, das Wetter war sonnig und trocken, Gesamtlänge 322 km.[7] Von Erfurt bis Arnstadt sowie abschließend von dort zurück in gleicher Richtung, der dazwischenliegende – zweimal zu absolvierende – Rundkurs in entgegengesetzter Richtung.

Im Verlauf waren eine Berggeschwindigkeitsprüfung sowie eine kombinierte Beschleunigungs- und Bremsprüfung integriert. Die erste fand auf 2,4 km an der sogenannten Rollwand, einem kurvigen Geröllabschnitt mit Querrinnen zwischen Goldlauter und Schmücke statt. Die zweite auf einem Asphaltabschnitt über eine Distanz von 200 m.

In der Trophy-Wertung führte die Mannschaft der DDR, vor Großbritannien und der Sowjetunion.

Bei der Silbervasenwertung führte die B-Mannschaft vor der A-Mannschaft der DDR und der A-Mannschaft der ČSSR.

Sechs Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus.

6. TagBearbeiten

 
Strecke des 6. Tages

Am letzten Veranstaltungstag herrschte sonniges Frühherbstwetter. Die Strecke Thüringenhalle bis Arnstadt war die gleiche wie an den Vortagen. Von dort wurde die Strecke des vierten Tages bis Rodebachsmühle in entgegengesetzter Richtung genutzt. Weiter ging es über Georgenthal, Schönau vor dem Walde, Wipperoda nach Emleben. Von der Verbindungsstraße zwischen Emleben und Uelleben führte die Strecke direkt auf die A 4 in östlicher Richtung bis zur Anschlussstelle Neudietendorf/Arnstadt West und nach Abfahrt weiter über Kornhochheim, Neudietendorf und Bindersleben auf das Gelände des Flughafens Erfurt, wo das Abschlussrennen stattfand; Gesamtlänge: 125 km.

Das Abschlussrennen als letzte von insgesamt elf Sonderprüfungen im Verlauf der Veranstaltung wurde in sechs Gruppen ausgefahren. In der letzten starteten die bis dahin strafpunktfreien Trophy- und Silbervasenmannschaften. Es mussten acht Runden auf den Betonbahnen des Flughafens absolviert werden.

Drei Fahrer schieden aus dem Wettbewerb aus. Von 226 am ersten Tag gestarteten Fahrern erreichten 164 das Ziel.

EndergebnisseBearbeiten

TrophyBearbeiten

Platz Team Strafpunkte Gut-Punkte
1. Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 0 3912,735
2. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 0 3793,093
3. Sowjetunion  Sowjetunion 309 3104,449
4. Schweden  Schweden 578 3240,247
5. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 804 3116,368
6. Polen 1944  Polen 963 2722,058
7. Osterreich  Österreich 1472 2435,280

SilbervaseBearbeiten

Platz Team Strafpunkte Gut-Punkte
1. Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik (B-Mannschaft) 0 2597,985
2. Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik (A-Mannschaft) 0 2563,343
3. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei (A-Mannschaft) 0 2476,370
4. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei (B-Mannschaft) 0 2446,438
5. Niederlande  Niederlande (A-Mannschaft) 0 2444,301
6. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (B-Mannschaft) 4 2409,848
7. Sowjetunion  Sowjetunion (A-Mannschaft) 19 2254,097
8. Finnland  Finnland (A-Mannschaft) 255 2353,864
9. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (A-Mannschaft) 300 2256,940
10. Schweden  Schweden (A-Mannschaft) 400 1986,633
11. Finnland  Finnland (B-Mannschaft) 412 2216,872
12. Spanien 1945  Spanien 508 1887,658
13. Sowjetunion  Sowjetunion (B-Mannschaft) 510 1873,216
14. Polen 1944  Polen 607 1681,905
15. Niederlande  Niederlande (B-Mannschaft) 700 1968,620
16. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (A-Mannschaft) 700 1940,578
17. Belgien  Belgien 828 1634,988
18. Schweden  Schweden (B-Mannschaft) 913 1573,411
19. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (B-Mannschaft) 1533 1047,470

Club-MannschaftenBearbeiten

Platz Team Strafpunkte Gut-Punkte
1. Niederlande  Holland-West 0 1767,736
2. Deutschland Demokratische Republik 1949  GST III 0 1732,886
3. Deutschland Demokratische Republik 1949  Dynamo II 0 1704,501
4. Belgien  Royal Dison M.-C. 15 1656,674
5. Deutschland Demokratische Republik 1949  GST II 26 1757,014
6. Deutschland Demokratische Republik 1949  Dynamo III 34 1578,460
7. Deutschland Demokratische Republik 1949  GST IV 54 1741,474
8. Deutschland Demokratische Republik 1949  Dynamo I 59 1781,705
9. Tschechoslowakei  Dukla Prag 200 1754,802
10. Deutschland Demokratische Republik 1949  GST I 205 1713,218
11. Schweden  Sveriges Militära Idrottsförbund 300 1453,422
12. Tschechoslowakei  Roter Stern 301 1632,927
13. Tschechoslowakei  Club II 400 1390,004
14. Tschechoslowakei  Club III 500 1356,820
15. Vereinigtes Konigreich  Sunbeam M.C.C. 600 1228,707
16. Deutschland Demokratische Republik 1949  GST V 641 1268,591
17. Vereinigtes Konigreich  Ramsey + PMCC 700 1049,977
18. Tschechoslowakei  Club I 954 1135,169
19. Vereinigtes Konigreich  Birmingham Motocycle Club 1000 796,767

Fabrik-MannschaftenBearbeiten

Platz Team Strafpunkte Gut-Punkte
1. Deutschland Demokratische Republik 1949  MZ Zschopau I 0 1957,160
2. Deutschland Demokratische Republik 1949  MZ II 0 1955,575
3. Deutschland Demokratische Republik 1949  Simson I 0 1938,365
4. Deutschland Demokratische Republik 1949  Simson II 0 1934,819
5. Deutschland Demokratische Republik 1949  MZ III 0 1927,551
6. Vereinigtes Konigreich  Triumph 0 1923,349
7. Vereinigtes Konigreich  Greeves Motor 0 1895,136
8. Tschechoslowakei  ČZ II 0 1856,177
9. Tschechoslowakei  Jawa I 0 1814,123
10. Spanien 1945  Bultaco I 8 1684,252
11. Belgien  Maico 15 1656,671
12. Sowjetunion  Ijewski Fabrik II 19 1641,226
13. Sowjetunion  Ijewski Fabrik IV 20 1597,778
14. Tschechoslowakei  Jawa II 100 1770,929
15. Sowjetunion  Ijewski Fabrik III 100 1699,445
16. Deutschland Demokratische Republik 1949  MZ IV 200 1720,948
17. Polen 1944  SHL 210 1529,597
18. Niederlande  DKW 300 1664,013
19. Vereinigtes Konigreich  BSA 303 1609,213
20. Sowjetunion  Ijewski Fabrik I 306 1469,167
21. Belgien  ČZ 328 1420,882
22. Osterreich  Puch 662 1139,945
23. Tschechoslowakei  ČZ I 704 1354,211
24. Polen 1944  Junak 724 1189,229
25. Osterreich  KTM 810 1295,335
26. Sowjetunion  Korowski-Fabrik 909 981,938
27. Spanien 1945  Bultaco II 1232 775,015

EinzelwertungBearbeiten

Klasse Starter Gold Silber Bronze Ausfall/Disqualifikation Klassensieger Strafpunkte Gut-Punkte
1. Tag 2. Tag 3. Tag 4. Tag 5. Tag 6. Tag Gesamt
50 cm³ 18 7 1 3 3 0 3 0 1 0 7 Deutschland Demokratische Republik 1949  Siegfried Rauhut 0 659,620
75 cm³ 7 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Deutschland Demokratische Republik 1949  Gottfried Pohlan 0 653,933
125 cm³ 17 6 5 2 1 0 1 2 0 0 4 Tschechoslowakei  Otakar Chasák 0 642,220
175 cm³ 46 26 9 2 1 3 1 1 2 1 9 Deutschland Demokratische Republik 1949  Peter Uhlig 0 659,090
250 cm³ 67 35 8 1 4 5 7 6 1 0 23 Deutschland Demokratische Republik 1949  Werner Salevsky 0 657,486
350 cm³ 44 22 5 3 2 2 3 3 2 2 14 Deutschland Demokratische Republik 1949  Bernd Uhlmann 0 657,351
500 cm³ 23 14 4 1 0 1 1 2 0 0 4 Deutschland Demokratische Republik 1949  Fred Willamowski 0 652,882
750 cm³ 4 3 0 0 0 0 1 0 0 0 1 Vereinigte Staaten  Clifford Coleman 0 623,157
Gesamt 226 120 32 12 11 11 17 14 6 3 62

TriviaBearbeiten

Die Federazione Motociclistica Italiana – Italien gewann die Silbervase 1963 – musste die Teilnahme wegen fehlender Unterstützung der in einer Absatzkrise befindlichen italienischen Motorradindustrie absagen. Im Neuen Deutschland wurde dagegen verbreitet: „Der italienische Verband musste absagen, weil die NATO-hörige Regierung des Landes den Sportlern die Ausreise-Visa in die DDR verweigerte.“[8]

Prominentester Teilnehmer war der Film- und Fernsehschauspieler sowie Hobbymotorsportler Steve McQueen. Er war Mitglied der US-amerikanischen A-Nationalmannschaft (Silbervase) und fuhr mit der Startnummer 278 auf einer Triumph TR6 Trophy, 750 cm³. Er schied am dritten Fahrtag aus dem Wettbewerb aus.

Die beiden einzigen Fahrerinnen Olga Kevelos auf Honda, 50 cm³, und Mary Driver auf Greeves, 250 cm³, (beide Großbritannien) schieden am ersten Fahrtag aus dem Wettbewerb aus.

Zur Finanzierung der Veranstaltung wurde vom ADMV unter anderem eine Karte mit je vier Spendenmarken mit Geländesportmotiven aufgelegt.[9]

LiteraturBearbeiten

  • Eberhard Pester, Erwin Riefke, Karl-Heinz Edler: XXXIX. Internationale Sechstagefahrt DDR. Erfurt, vom 7. bis 12. September 1964. In: Allgemeiner Deutscher Motorsport-Verband (Hrsg.): Illustrierter Motorsport. 14. Jahrgang, Heft 19. Sportverlag Berlin, 22. September 1964, ISSN 0442-3054, S. 435–445.
  • Bernd Loistl: 39. Internationale Sechstagefahrt in Erfurt. Ein historischer Rückblick auf das große DDR-Motorsportereignis. 2. Auflage. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2016, ISBN 3-8370-1294-8 (Onlineauszug bei Google Books).

WeblinksBearbeiten

  Commons: 39. International Six Days Enduro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Friedrich Mevert: „Düsseldorfer Beschlüsse“ vom 16. August 1961 – DSB und NOK reagieren auf den Mauerbau der DDR vor 50 Jahren. In: DOSB-Presse Nr. 31–34. 2. August 2011, S. 31, abgerufen am 17. Dezember 2018 (veröffentlicht auf Schattenblick).
    Startverbot. In: neues deutschland. 15. August 1964, abgerufen am 25. November 2018.
  2. „Six Days“ 1964 in der DDR. In: neues deutschland. 25. Oktober 1963, abgerufen am 14. November 2018.
  3. Six-Days-Komitee in Erfurt gebildet. In: neues deutschland. 21. Januar 1964, abgerufen am 14. November 2018.
  4. Six Days sind gestartet. In: neues deutschland. 8. September 1964, abgerufen am 8. November 2018.
  5. Nur drei ohne Strafpunkte – Favoritenkreis wurde am zweiten Tag der internationalen Sechstagefart in Erfurt enger. In: neues deutschland. 9. September 1964, abgerufen am 8. November 2018.
  6. Nur noch zwei ohne Strafpunkte – England und die DDR-Mannschaft haben ein unbelastetes Konto bei den Six-Days. In: neues deutschland. 10. September 1964, abgerufen am 8. November 2018.
  7. Spitze unverändert – DDR führt bei der internationalen Sechstagefahrt weiterhin / Bei den Silbervasen Simson vor MZ. In: neues deutschland. 12. September 1964, abgerufen am 8. November 2018.
  8. Zwei Frauen bei den Six Days – Starke interanationale Beteiligung / DDR startet mit erfolgreichem Team des Vorjahres. In: neues deutschland. 19. August 1964, abgerufen am 22. November 2018.
  9. Spendkarte des ADMV zur Sechstagefahrt 1964. In: ddr-spendenmarken.de. 17. Februar 2011, abgerufen am 17. November 2018.