Das Jahr 1918 markiert das Ende des Ersten Weltkrieges. Dadurch zerfallen auch viele europäische Monarchien.

1918
Wilhelm II. verabschiedet sich am belgisch-niederländischen Grenzübergang Eysden von seinem Gefolge.
Die Novemberrevolution stürzt das Deutsche Kaiserreich und führt in die Erste Republik. Kaiser Wilhelm II. geht ins Exil.
Koloriertes Photo des Waffenstillstandsabschlusses
Mit dem Waffenstillstand von Compiègne endet der Erste Weltkrieg.

Scheidemann ruft vom Westbalkon (zweites Fenster nördlich des Portikus) des Reichstagsgebäudes die Republik aus.
Philipp Scheidemann ruft die deutsche Republik aus.
Nikolaus II. mit seiner Gattin Alexandra und den fünf gemeinsamen Kindern (1913)
In Jekaterinburg wird die russische Zarenfamilie ermordet.

Am 28. Oktober wird auf dem Wenzelsplatz die Tschechoslowakische Unabhängigkeit ausgerufen
Die Tschechoslowakische Unabhängigkeit wird ausgerufen, das Königreich Böhmen offiziell aufgelöst.
1918 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1366/67 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1910/11 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 74/75 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1323/24 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2461/62 (südlicher Buddhismus); 2460/61 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Erde-Pferdes 戊午(bis 10. Februar Feuer-Schlange 丁巳)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 7
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1280/81 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4251/52 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1296/97 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1336/37 (6./7. Oktober)
Japanischer Kalender Taishō 7 (大正元年);
Kōki 2578
Jüdischer Kalender 5678/79 (6./7. September)
Koptischer Kalender 1634/35 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1093/94
Minguo-Kalender (China) Jahr 7 der Republik
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1333/34 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2228/29 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2229/30 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2460/61 (1. April)
Tibetischer Kalender 1664
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1974/75 (April)

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

Erster Weltkrieg und daraus folgende Revolutionen und BürgerkriegeBearbeiten

Politische und diplomatische EntwicklungenBearbeiten
OstfrontBearbeiten
WestfrontBearbeiten
Gebirgskrieg zwischen Italien und Österreich-UngarnBearbeiten
OstafrikaBearbeiten
 
Lettow-Vorbecks Kapitulation (zeitgenössische Zeichnung)

Die deutsche Schutztruppe unter Paul von Lettow-Vorbeck, die sich im Vorjahr auf das Gebiet von Portugiesisch-Ostafrika zurückgezogen hat, kehrt am 28. September über den Grenzfluss Rovuma auf das Gebiet Deutsch-Ostafrikas zurück und zieht nach Norden, entlang des Nyassa-Sees über Songea und Mbozi. Lettow-Vorbeck entschließt sich, den Marsch nach Nordrhodesien fortzusetzen, das nach seinen Informationen weithin frei von britischen Truppen ist, die ihn in anderen Teilen der Kolonie vermuten. Hier erhält er durch britische Parlamentäre am 13. November die Nachricht vom Waffenstillstand in Europa. Am 25. November wird in Abercorn südlich des Tanganjika-Sees die Kapitulation unterzeichnet und der nur noch 1.300 Mann starke Verband offiziell aufgelöst.

See- und LuftkriegBearbeiten
  • 5. Februar: Der britische Truppentransporter Tuscania wird vor Nordirland von dem deutschen U-Boot UB 77 versenkt. 166 Menschen kommen ums Leben.
  • 26. Februar: Durch die Versenkung des britischen Hospitalschiffs HMHS Glenart Castle durch das deutsche U-Boot UC 56 kommen im Bristolkanal 153 Menschen ums Leben.
  • 1. April: Mit der britischen Royal Air Force, einem Zusammenschluss der bisherigen Fliegerverbände des Heeres mit denen der Marine, entsteht die weltweit erste als selbständige Teilstreitkraft organisierte Luftwaffe.
  • 15. April: Bei der Versenkung des Passagierschiffs Pomeranian der Canadian Pacific Line durch das deutsche U-Boot UC 77 sterben 55 der 56 Menschen an Bord.
  • 21. April: Manfred von Richthofen („Der rote Baron“) wird über der Somme in Nordfrankreich abgeschossen, die Luftstreitkräfte verlieren ihren Helden. Er stirbt nach 80 bestätigten Abschüssen.
 
Wracks der versenkten Blockschiffe in der Hafeneinfahrt von Zeebrügge, es bleibt jedoch eine ausreichend breite Fahrrinne für die deutschen U-Boote frei
  • 22. April bis 10. Mai: Beim Überfall auf Seebrügge und Ostende versucht die Royal Navy erfolglos die im besetzten Belgien liegenden U-Boot-Häfen Zeebrügge und Ostende zu blockieren, um das Auslaufen der U-Boote zu verhindern.
  • Am 23. April erfolgt der letzte Vorstoß der Hochseeflotte in die nördliche Nordsee, wo ein britischer Konvoi angegriffen werden soll. Da die Flotte gänzlich auf die Verwendung von Funkgeräten verzichtet, stößt die Hochseeflotte bis auf die Höhe von Bergen vor, ohne dass die Briten reagieren. Als die Funkstille wegen einer Maschinenhavarie des Schlachtkreuzers SMS Moltke am Folgetag gebrochen werden muss, läuft die Royal Navy mit überlegenen Kräften umgehend aus, kann aber die Hochseeflotte nicht stellen, obwohl die SMS Moltke in Schlepp genommen werden muss.
  • 7. Mai: Die HMT Olympic versenkt das U-Boot SM U 103 mit ihrer Backbord-Schiffsschraube.
 
Eines der modernsten und größten Schiffe der österreichischen Kriegsmarine, die SMS Szent István, sinkt nach einem Torpedoangriff eines italienischen MAS
  • 9. Juni: Der zweite und letzte Versuch der österreichischen Kriegsmarine, die Seesperre an der Straße von Otranto zu durchbrechen, startet von Pula aus. Am frühen Morgen des 10. Juni versenkt jedoch das italienische Schnellboot MAS 15 das im Verband fahrende Schlachtschiff SMS Szent István vor der Insel Premuda durch zwei Torpedotreffer, der Angriff wird daraufhin abgebrochen.
  • 27. Juni: Das deutsche U-Boot U 86 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Helmut Brümmer-Patzig torpediert im Nordatlantik das deutlich als Hospitalschiff gekennzeichnete britische Schiff HMHS Llandovery Castle. Von den 258 Menschen an Bord überleben nur 24, da U 86 die Rettungsboote rammt und auf die Schiffbrüchigen schießt.
  • 14. Juli: Das deutsche U-Boot UB 105 versenkt im östlichen Mittelmeer den französischen Passagierdampfer Djemnah. 436 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.
  • 21. Juli: Der Angriff auf Orleans des U-Kreuzers U 156 ist der einzige Angriff der Mittelmächte auf US-amerikanisches Festland im Ersten Weltkrieg.
  • 3. August: Ein deutsches U-Boot versenkt im Ärmelkanal das australische Hospitalschiff Warilda, wobei 123 Menschen ums Leben kommen.
 
Abwurf der Flugblätter über dem Graben in der Wiener Innenstadt, rechts oben der Stephansdom
  • 9. August: Angeführt vom italienischen Dichter Gabriele D’Annunzio tauchen erstmals im Ersten Weltkrieg feindliche Flugzeuge über der österreichisch-ungarischen Hauptstadt auf. Beim Flug über Wien werden statt Bomben mehrere hunderttausend Flugblätter abgeworfen.
  • 27. August: 84 Seemeilen östlich von Malta wird das französische Hospitalschiff Pampa versenkt. 117 Menschen kommen dabei ums Leben.
  • 12. September: Südwestlich von Land’s End torpediert das deutsche U-Boot U 82 das britische Passagierschiff Galway Castle. 143 der 950 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben.
  • 10. Oktober: Ein deutsches U-Boot versenkt in der Bucht von Dublin den irischen Passagierdampfer RMS Leinster. 501 Menschen sterben, darunter mehr als 300 Militärangehörige und 115 Zivilisten. Es ist bis heute das schwerste Schiffsunglück in der Irischen See.
Der Zerfall der MittelmächteBearbeiten
Ereignisse bis zum SommerBearbeiten
 
Ca. 800 Österr.-ungarische Seeleute revoltieren
  • 1. bis 3. Februar: Auf 40 Schiffen der österreichisch-ungarischen Kriegsflotte im Hafen von Cattaro (heute: Kotor) beginnt mit dem Hissen roter Fahnen ein Matrosenaufstand, der bald niedergeschlagen wird. Die Offiziere werden vorübergehend entwaffnet und Matrosenräte gebildet. Die in Wien und Budapest erstrebte Unterstützung erfolgt nicht.
Osmanisches ReichBearbeiten
BulgarienBearbeiten
Deutsches ReichBearbeiten
 
Verkündung der Machtübernahme durch den Arbeiter- und Soldatenrat am 15. November am Bremer Rathaus
 
Demonstration auf der Straße Unter den Linden und Beginn des Generalstreiks
 
Reichsversammlung der Arbeiter- und Soldatenräte am 16. Dezember
PolenBearbeiten
Österreich-UngarnBearbeiten
 
Die Bevölkerung bei der Verkündung der Unabhängigkeit
 
Ungarische Revolutionäre (31. Oktober)
 
Die Verzichtserklärung vom 11. November 1918, von Ministerpräsident Lammasch gegengezeichnet
 
Ausrufung der Republik, Blick auf die Parlamentsrampe in Wien
 
Károlyi spricht am 16. November 1918
 
Resolution der Nationalversammlung von Alba Iulia: Siebenbürgen, Banat und weitere bislang zu Ungarn gehörende Gebiete werden an Rumänien angeschlossen
Der Zerfall RusslandsBearbeiten
SowjetrusslandBearbeiten
 
Wiktor Tschernow
 
Anton Denikin in Jekaterinodar
 
Der Kellerraum, in dem die Zarenfamilie mit ihrem Gefolge ermordet wurde; die Schäden an der Wand entstammen der Suche nach Beweisen durch weiße Ermittler.
 
Fanny Kaplan
Ukraine und BessarabienBearbeiten
 
Gruppe von Aufständischen während der Arsenalwerk-Revolte
  • 16. Januarjul. / 29. Januargreg.: Während bei Kruty ein kleines Truppenkontingent der ukrainischen Volksarmee versucht, den sowjetrussischen Vormarsch auf Kiew zu stoppen, beginnt im Kiewer Arsenalwerk eine Revolte bewaffneter Arbeiter.
  • 18. Januarjul. / 31. Januargreg.: Aus Bessarabien und Teilen des Gouvernements Cherson wird die kurzlebige Sowjetrepublik Odessa mit Zentrum in Odessa gegründet. Der Landesrat (Sfatul Țării) ruft am 24. Januarjul. / 6. Februargreg. die vollständige Unabhängigkeit des Landes aus und bittet Rumänien um militärischen Beistand. Rumänische Truppen marschieren daraufhin in ganz Bessarabien ein und bringen es nach kurzen, intensiven Gefechten unter ihre Kontrolle.
  • 12. Februar: Die Sowjetrepublik Donez-Kriwoi Rog mit der Hauptstadt Charkiw wird gegründet. Auf Drängen von Mykola Skrypnyk, dem Vorsitzenden der sowjetischen Regierung der Ukraine, befiehlt Wladimir Iljitsch Lenin den Repräsentanten der Republik, am zweiten Allukrainischen Sowjetkongress teilzunehmen, der vom 17. bis zum 19. März in Jekaterinoslaw stattfindet. Dieser beschließt die Auflösung der Republik Donez-Kriwoi Rog und den Anschluss an die Ukraine. Dies hat einen anhaltenden Einfluss auf die territoriale Abgrenzung der Ukraine, da Moskau anerkennt, dass der Großteil des Donbass, inklusive die russischsprachigen Gebiete, zur Ukraine gehören.
  • 9. April: Bessarabien erklärt auf Basis einer Abstimmung vom 27. März unter Zustimmung weiter Teile der Bevölkerung den Anschluss an Rumänien für ewige Zeiten. Dabei werden elf Bedingungen formuliert.
 
„Die ukrainische Volksrepublik in ihren voraussichtlichen Grenzen“: Deutsches Plakat von 1918
  • 29. April: Durch einen von der deutschen Besatzungsmacht unterstützten Staatsstreich wird der Großgrundbesitzer und General Pawlo Skoropadskyj Oberhaupt eines Hetmanat genannten Ukrainischen Staates.
  • 16. November: In der Stadt Bila Zerkwa bei Kiew bricht ein offener Volksaufstand gegen die Regierung Skoropadskyj aus. Die Aufständischen gewinnen schnell an Boden und können Skoropadskyj so bereits am 14. Dezember zum Rücktritt zwingen. Der Ukrainische Staat wird damit aufgelöst. Das am 14. November gegründete Direktorium der Ukrainischen Volksrepublik übernimmt die Kontrolle.
KaukasusBearbeiten
 
Nikolos Tschcheidse
 
Aserbaidschanische Opfer in Baku
 
Unabhängigkeitserklärung Georgiens
 
Bildercollage der Kaukasusexpedition im „Großen Bilderatlas des Weltkrieges“
 
Osmanische Artillerie bombardiert Baku
BaltikumBearbeiten
 
Original der litauischen Unabhängigkeitserklärung
 
Ausrufung der estnischen Unabhängigkeit in Pärnu (23. Februar 1918)
 
„Brüder, schnell zu den Volkstruppen“ – Mobilisierungsplakat für die estnischen Streitkräfte 1918
  • 28. November: Mit dem großen Angriff russischer Truppen auf die ostestnische Stadt Narva beginnt der Estnische Freiheitskrieg. Bereits am nächsten Tag fallen Narva und Narva-Jõesuu in die Hände der Roten Armee, die weiter nach Westen vorrückt. In den von der Roten Armee zurückeroberten Gebieten rufen die Bolschewiki die Sowjetmacht aus. Der estnische Kommunist Jaan Anvelt bildet in Narva die Regierung der Arbeiterkommune Estlands (Eesti Töörahva Kommuun). Mit Zwangskollektivierungen, sowjetrussischen Gewaltakten und der Ablehnung der Idee der nationalen Selbständigkeit Estlands wächst aber in der estnischen Bevölkerung der Widerstand gegen die Bolschewiki.
  • 17. Dezember: Die Lettische Sozialistische Sowjetrepublik wird auf Anweisung Lenins durch Pēteris Stučka gegründet.
FinnlandBearbeiten
  • 12. Januar: Das finnische Parlament beschließt gegen den erbitterten Widerstand der Sozialisten, die Regierung zur Ergreifung aller Maßnahmen zu ermächtigen, „welche sie zur Schaffung einer straffen öffentlichen Ordnung als erforderlich ansieht.“
  • 16. Januar: Senatsvorsitzender Pehr Evind Svinhufvud beauftragt den nach Finnland zurückgekehrten Generalleutnant der russischen Armee Carl Gustaf Emil Mannerheim als Befehlshaber mit der Bildung von Streitkräften. Am 25. Januar werden die bis dahin privaten „weißen“ Schutzkorps zur regulären Armee der Regierung erklärt. Die Sozialisten interpretieren das als Schaffung einer Klassenkampfarmee gegen die Arbeiterklasse.
 
Kräfteverhältnisse Anfang Februar 1918
  • Machtbereich der „Weißen“
  • Machtbereich der „Roten“
    • 27. Januar: Knapp zwei Monate nach der Unabhängigkeitserklärung bricht in Helsinki mit dem Besetzen der wichtigsten Gebäude durch Rote Garden der Finnische Bürgerkrieg aus. Am folgenden Tag wird ein Volkskommissariat als Regierung eingesetzt. Diese sieht sich sofort einem Generalstreik der öffentlichen Verwaltung und der Banken gegenüber.
    • In der Nacht auf den 28. Januar beginnen die weißen Schutzkorps mit der Entwaffnung der russischen Garnisonen in Südösterbotten. Die Garnisonen in Laihia, Lapua, Seinäjoki, Ylistaro, Ilmajoki, Kaskinen, Nykarleby und Jakobstad leisten nur geringen Widerstand, und auch Vaasa kann noch am gleichen Tag eingenommen werden. In Kristinestad und Kokkola müssen die Schutzkorps dagegen den Widerstand der von den Roten Garden unterstützten Soldaten brechen. Bis zum 31. Januar ist jedoch ganz Südösterbotten unter weißer Kontrolle. Dabei werden 8.000 Gewehre sowie schwere Waffen erbeutet
    • 20. Februar: Die rote Regierung beschließt eine von Otto Ville Kuusinen entworfene Verfassung nach dem Vorbild der Schweiz, die nach dem Krieg einer Volksabstimmung unterzogen werden soll.
    • 7. März: Die weißfinnische Regierung in Vaasa und das Deutsche Kaiserreich schließen in Berlin einen Sonderfrieden, ein Handels- und Schifffahrtsabkommen sowie ein Geheimabkommen, das Finnland verpflichtet, nahezu die gesamte laufende kriegswirtschaftlich relevante Produktion und sonstige vorhandene Materialien bis zu einem allgemeinen Friedensschluss „als Bezahlung der gelieferten Kriegsmaterialen“ Deutschland zu überlassen. Die Revolutionsregierung in Helsinki erklärt die Berliner Abkommen umgehend für nichtig.
     
    Tampere nach der Schlacht
    • 15. März: Die weiße Armee beginnt einen großangelegten Angriff auf Tampere, das größte Industriezentrum des Landes und Hochburg der roten Garden.
    • 21. März: Die finnischen Ostkriegszüge in das Gebiet des von Revolution und Bürgerkrieg geschwächten Sowjetrussland beginnen.
    • 26. März: Die Bahnstation von Lempäälä südlich von Tampere wird eingenommen und der Belagerungsring um die Stadt geschlossen. Nach tagelangen heftigen Kämpfen ergeben sich die letzten Verteidiger der Stadt am 6. April.
    • 3. April: Deutsche Truppen der Ostsee-Division landen im Rahmen der Finnland-Intervention in Hanko. Sie stoßen bis zum 10. April ohne nennenswerten Widerstand auf Helsinki vor. Am 11. April erreichen sie den Stadtrand von Helsinki in Leppävaara.
     
    Deutsche Soldaten in Helsinki nach der Eroberung der Stadt
     
    Flagge Finnlands

    Weitere Ereignisse in SkandinavienBearbeiten

     
    Flagge Islands 1918 bis 1944
    • 1. Dezember: Island unterzeichnet den Unionsvertrag, der mit der Gründung des Königreichs Island die Unabhängigkeit des Landes von Dänemark einleitet. Die beiden Länder sind damit nur noch lose durch Realunion unter dem gemeinsamen König Christian X. verbunden. Island erhält eine eigene Flagge sowie ein eigenes Wappen, und Dänemark übernimmt lediglich die Außenbeziehungen und Verteidigung der Insel. Der Vertrag ist auf 25 Jahre angelegt, danach soll in einem Volksentscheid über eine vollständige Unabhängigkeit abgestimmt werden.

    SchweizBearbeiten

     
    Stimmzettel vom 13. Oktober 1918

    PortugalBearbeiten

    • 28. April: Der im Vorjahr durch einen Putsch an die Macht gekommene Sidónio Pais lässt sich in einem Referendum direkt vom Volk zum Präsidenten Portugals wählen. Bei den gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahlen, die von den großen republikanischen Parteien boykottiert wird, geht der von ihm im Frühjahr gegründete Partido Nacional Republicano als Sieger hervor.
    • Im Oktober kommt es in mehreren Städten zu Generalstreiks und sowohl republikanischen als auch monarchistischen Unruhen. In Porto übernimmt eine monarchistische Junta unter Henrique Mitchell de Paiva Couceiro die Macht.
    • 14. Dezember: Der portugiesische Militärdiktator Sidónio Pais wird in Lissabon auf dem Bahnhof Rossio bei einem Attentat erschossen. Pais „Neue Republik“ (República Nova) bricht daraufhin zusammen. João do Canto e Castro wird, zunächst kommissarisch, sein Nachfolger. Die alte, von Pais suspendierte Verfassung wird wieder in Kraft gesetzt und damit auch die von Pais abgeschaffte Trennung der Ämter des Präsidenten und des Regierungschefs.
    • 23. Dezember: João Tamagnini de Sousa Barbosa wird neuer Ministerpräsident Portugals, João do Canto e Castro zum Staatspräsidenten gewählt.

    Monaco/FrankreichBearbeiten

    KanadaBearbeiten

    WirtschaftBearbeiten

    Kriegswirtschaft in der SowjetunionBearbeiten

    • In der Sowjetunion werden Großindustrie und Eisenbahnen verstaatlicht.

    UnternehmensgründungenBearbeiten

    • März: Das Unternehmen Matsushita wird von Konosuke Matsushita gegründet (Panasonic).
    • 2. Mai: Der Autohersteller Chevrolet Motor Company wird von General Motors gekauft.
    • 11. November: Gründung der Uhrenfabrik Mido G. Schaeren & Co. AG in Solothurn (Schweiz) durch Georges Schaeren (am Tag des Waffenstillstands des Ersten Weltkrieges)

    Wissenschaft und TechnikBearbeiten

    Archäologie und PaläontologieBearbeiten

     
    Felsmalereien mit Weißer Dame

    NaturwissenschaftenBearbeiten

    VerkehrBearbeiten

    KulturBearbeiten

    Bildende KunstBearbeiten

     
    Modigliani, L’Homme assis

    FilmBearbeiten

     
    Filmplakat Tarzan of the Apes

    LiteraturBearbeiten

     
    Der Untertan, Umschlagdeckel von 1918

    Musik und TheaterBearbeiten

     
    Originalszenenbild von Gianni Schicchi

    GesellschaftBearbeiten

    • 21. Mai: In Weimar findet die Gründungsversammlung der Deutschen Philosophischen Gesellschaft statt. Ein wichtiger Initiator des Vereins konservativer Philosophen ist Bruno Bauch, der als Vertreter der Südwestdeutschen Schule des Neukantianismus eine eigenständige Wertphilosophie vertritt, die einen besonderen Fokus auf den Zusammenhang von Wert und Leben legt. Im Bericht über die Gründungsversammlung wird als Ziel die „Pflege, Vertiefung und Wahrung der deutschen Eigenart“ genannt. Die Entgegensetzung zur 1904 gegründeten Kant-Gesellschaft kommt in der Betonung zum Ausdruck, dass man nicht wie diese die „Philosophie aller Kulturvölker“ zum Thema habe, sondern sich als „nationale Ergänzung“ betrachte.
    • 8. Dezember: Freimaurer gründen die Großloge von Wien. Sie waren in der Monarchie in Österreich seit 1795 verboten.

    ReligionBearbeiten

    KatastrophenBearbeiten

    Die Spanische GrippeBearbeiten

    EisenbahnkatastrophenBearbeiten

     
    Die zerstörten Züge nach dem Frontalzusammenstoß bei Nashville
    • 9. Juli: Der Eisenbahnunfall von Nashville ist der schwerste Unfall in der Geschichte der US-amerikanischen Eisenbahn. 101 Menschen kommen bei dem Frontalzusammenstoß zweier Züge bei Nashville, Tennessee, ums Leben, 171 werden verletzt.
     
    Die Lok nach ihrem Sturz vom Bahndamm auf die darunter liegende Straße. Die ersten Wagen liegen ausgebrannt hinter der Lok und der Speisewagen steht in einem 45-Grad-Winkel am Bahndamm.

    ErdbebenBearbeiten

    SchiffskatastrophenBearbeiten

    • 24. Februar: Vor Broad Cove an der Küste von Neufundland prallt das kanadische Passagierschiff Florizel bei schwerer See auf ein Riff und sinkt. 80 Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken.
    • 12. Juli: Das japanische Linienschiff Kawachi sinkt in der Tokuyama-Bucht nach einer inneren Explosion. Über 500 Menschen kommen ums Leben.
    • 3. Oktober: Der britische Passagierdampfer Burutu sinkt in der Irischen See nach der Kollision mit dem Frachtdampfer City of Calcutta. 148 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen dabei ums Leben
    • 25. Oktober: Das kanadische Passagierschiff Princess Sophia der Canadian Pacific Railway strandet an der Küste von Alaska auf einem Riff und kentert. Alle 356 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

    Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

    Natur und UmweltBearbeiten

     
    Karolinasittich (Schaustück)
    • 21. Februar: Im Zoo von Cincinnati stirbt Incas, der letzte Karolinasittich. Seither gilt die einzige Papageienart Nordamerikas als ausgestorben.

    SportBearbeiten

    NobelpreiseBearbeiten

    Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, Literatur oder Frieden wurden nicht verliehen.

    GeborenBearbeiten

    JanuarBearbeiten

    • 02. Januar: Willi Graf, Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose († 1943)
    • 02. Januar: Gudrun Zapf-von Hesse, deutsche Typografin und Buchbinderin († 2019)
    • 03. Januar: Lucie Schachne, deutsch-britische Journalistin und Autorin jüdischer Herkunft
    • 04. Januar: Georg Kahn-Ackermann, deutscher Journalist und Politiker († 2008)
    • 04. Januar: Naim Krieziu, albanischer Fußballspieler († 2010)
    • 05. Januar: Heinz Abosch, deutscher Schriftsteller († 1997)
    • 06. Januar: Eugen Biser, katholischer Theologe und Religionsphilosoph († 2014)
    • 06. Januar: Donald A. Prater, englischer Schriftsteller, Germanist und Diplomat († 2001)
    • 07. Januar: Constance Cummings-John, sierra-leonische Frauenrechtlerin, Politikerin und Lehrerin († 2000)
    • 08. Januar: Sepp Bradl, österreichischer Skispringer († 1982)
    • 08. Januar: Helmut Schmidt-Vogt, deutscher Forstwissenschaftler († 2008)
    • 09. Januar: Ruthilde Boesch, österreichische Opern-, Operetten-, Lied- und Konzertsängerin (Sopran) († 2012)
    • 10. Januar: Georges Riquier, französischer Schauspieler († 1998)
    • 11. Januar: Kitaoka Fumio, japanischer Holzschnittkünstler († 2007)
    • 11. Januar: John Mackey, Bischof von Auckland († 2014)
    • 11. Januar: Gunnar Sønsteby, norwegischer Widerstandskämpfer († 2012)
    • 12. Januar: Julio Gutiérrez, kubanischer Komponist, Dirigent und Pianist († 1990)
    • 12. Januar: Maharishi Mahesh Yogi, indischer Lehrer, Begründer der Transzendentalen Meditation, Buchautor († 2008)
    • 13. Januar: Cissy Kraner, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin († 2012)
    • 13. Januar: Winand Victor, deutscher Maler († 2014)
    • 15. Januar: Edouard Gagnon, kanadischer Kurienkardinal († 2007)
    • 15. Januar: David George Kendall, britischer Mathematiker und Statistiker († 2007)
    • 15. Januar: Vicente de la Mata, argentinischer Fußballspieler († 1980)

    FebruarBearbeiten

    • 01. Februar: Ray Merrick, britischer Automobilrennfahrer († 2003)
    • 01. Februar: Ynso Scholten, niederländischer Rechtsanwalt und Politiker († 1984)
    • 02. Februar: Margit Åsberg-Albrechtsson, schwedische Skilangläuferin († 1994)
    • 02. Februar: Hella Haasse, niederländische Schriftstellerin († 2011)
    • 03. Februar: Gerhard Bassarak, deutscher evangelischer Theologe († 2008)
    • 03. Februar: Helen Stephens, US-amerikanische Leichtathletin († 1994)
    • 04. Februar: Rhené Jaque, kanadische Komponistin († 2006)
    • 05. Februar: Vincenzo Fagiolo, Erzbischof von Chieti und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
    • 05. Februar: Kara Karajew, aserbaidschanischer Komponist († 1982)
    • 05. Februar: Otto Scrinzi, österreichischer Arzt, Publizist und Politiker († 2012)
    • 06. Februar: Lothar-Günther Buchheim, deutscher Schriftsteller, Maler, Kunstsammler und Verleger († 2007)
    • 06. Februar: Johnny Tyler, US-amerikanischer Country-Musiker († 1961)
    • 07. Februar: Peter Ruta, US-amerikanischer Maler († 2016)
    • 08. Februar: Fred Blassie, US-amerikanischer Wrestler und Wrestling-Manager(† 2003)
    • 08. Februar: Hans Lutwitzi, deutscher Politiker (CDU)(† 1999)
    • 09. Februar: Adolf Adam, österreichischer Informatiker, Statistiker und Professor († 2004)
    • 09. Februar: Fritz Bringmann, deutscher Widerstandskämpfer († 2011)
    • 10. Februar: James Carson, US-amerikanischer Country- und Old-Time-Musiker († 2007)
    • 11. Februar: Anne-Stine Ingstad, norwegische Archäologin († 1997)
    • 12. Februar: Julian Seymour Schwinger, US-amerikanischer Physiker († 1994)
    • 12. Februar: Udo Giulini, deutscher Jurist, Unternehmer und Politiker (CDU), MdB († 1995)
    • 13. Februar: Harold J. Berman, US-amerikanischer Rechtshistoriker und Rechtsphilosoph († 2007)
    • 13. Februar: Mabuni Ken’ei, japanischer Karatemeister (Shitō ryū), 10. Dan († 2015)
    • 14. Februar: Jacob do Bandolim, brasilianischer Mandolinist und Komponist († 1969)
    • 15. Februar: Allan Arbus, US-amerikanischer Schauspieler († 2013)
    • 15. Februar: Smilja Avramov, jugoslawische Rechtswissenschaftlerin(† 2018)
    • 15. Februar: Maria Bergmann, deutsche Pianistin(† 2002)
    • 16. Februar: Karl Hauptmannl, deutscher Lehrer(† 1993)
    • 16. Februar: Patricia Marie Andrews, US-amerikanische Sängerin († 2013)
    • 17. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist († 2001)
    • 17. Februar: Leila Mourad, ägyptische Filmschauspielerin und Sängerin († 1995)
    • 19. Februar: Walter Biemel, rumänisch-deutscher Philosoph († 2015)
    • 19. Februar: Viktoria Lindpaintner, deutsche Eiskunstläuferin († 1965)
    • 19. Februar: Fay McKenzie, US-amerikanische Schauspielerin († 2019)
    • 19. Februar: Edzo Toxopeus, niederländischer Jurist und Politiker († 2009)
    • 20. Februar: Lukas Aurednik, österreichischer Fußballspieler († 1997)
    • 20. Februar: Lorand Fenyves, US-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge ungarisch-jüdischer Herkunft († 2004)
    • 22. Februar: Sid Abel, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer († 2000)
    • 22. Februar: George Constantine, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1968)
    • 22. Februar: Robert Wadlow, größter Mensch in der Medizingeschichte († 1940)
    • 23. Februar: Ernst Hildebrand, deutscher Komponist und Musiker († 1986)
    • 25. Februar: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1996)
    • 25. Februar: Bobby Riggs, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
    • 26. Februar: Otis R. Bowen, US-amerikanischer Politiker († 2013)
    • 26. Februar: Theodore Sturgeon, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor († 1985)
    • 27. Februar: Harold Brownlow Martin, britischer Luftwaffenoffizier der Royal Air Force († 1988)
    • 27. Februar: Werner Richter, deutscher Radrennfahrer († 2004)
    • 28. Februar: Pepita Embil, spanische Zarzuelasängerin, Mutter von Plácido Domingo († 1994)

    MärzBearbeiten

    AprilBearbeiten

    MaiBearbeiten

    JuniBearbeiten

    JuliBearbeiten

    • 03. Juli: Ernest Vandiver, US-amerikanischer Politiker († 2005)
    • 04. Juli: Alec Bedser, englischer Cricketspieler († 2010)
    • 04. Juli: Paul Frank, deutscher Diplomat († 2011)
    • 04. Juli: Charlotte Fritz, österreichische „Gerechte unter den Völkern“ († 2003)
    • 04. Juli: Taufa'ahau Tupou IV., König von Tonga († 2006)
    • 05. Juli: George Rochberg, US-amerikanischer Komponist († 2005)
    • 07. Juli: Werner Peters, deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler († 1971)
    • 08. Juli: Irwin Hasen, US-amerikanischer Comiczeichner († 2015)
    • 09. Juli: John Heath-Stubbs, britischer Dichter und Übersetzer († 2006)
    • 09. Juli: Nile Kinnick, US-amerikanischer Footballspieler († 1943)
    • 09. Juli: Hiroshi Ohguri, japanischer Komponist und Hornist († 1982)
    • 10. Juli: James Aldridge, australischer Schriftsteller († 2015)
    • 10. Juli: Johannes Oppenheimer, Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichtes († 2007)
    • 10. Juli: Fred Wacker, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1998)
    • 11. Juli: Chucho Rodríguez, mexikanischer Komponist, Arrangeur, Pianist und Orchesterleiter († 1991)
    • 13. Juli: Alberto Ascari, italienischer Automobilrennfahrer († 1955)
    • 13. Juli: Marcia Brown, US-amerikanische Kinderbuchautorin und -Illustratorin († 2015)
    • 18. Juli: Nelson Mandela, südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer, Politiker und Staatspräsident (1994–1999) († 2013)
    • 20. Juli: Liselotte Funcke, deutsche Politikerin († 2012)
    • 20. Juli: Olga Ramos, spanische Chansonsängerin († 2005)
    • 22. Juli: Howard Crossett, US-amerikanischer Bobfahrer († 1968)
    • 23. Juli: Ann Ayars, US-amerikanische Schauspielerin und Opernsängerin (Sopran) († 1995)
    • 24. Juli: Ruggiero Ricci, US-amerikanischer Violinist († 2012)
    • 25. Juli: Annemarie Cordes, deutsche Schauspielerin († 1998)
    • 25. Juli: Joseph Rovan, französischer Historiker deutscher Herkunft († 2004)
    • 26. Juli: Marjorie Lord, US-amerikanische Schauspielerin († 2015)
    • 27. Juli: Leonard Rose, US-amerikanischer Cellist († 1984)
    • 28. Juli: Albert George Wilson, US-amerikanischer Astronom († 2012)
    • 31. Juli: Paul Delos Boyer, US-amerikanischer Biochemiker († 2018)
    • 31. Juli: Nils Nobach, deutscher Schlagerkomponist und -produzent († 1985)
    • 31. Juli: Hank Jones, US-amerikanischer Jazzpianist († 2010)

    AugustBearbeiten

     
    Ernst Rudolph
     
    Leonard Bernstein, 1971

    SeptemberBearbeiten

    OktoberBearbeiten

    • 10. Oktober: Werner Dollinger, deutscher Politiker († 2008)
    • 10. Oktober: Erich Schwertner, deutscher Politiker († 1965)
    • 12. Oktober: Frank Armi, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1992)
    • 12. Oktober: Sid Avery, US-amerikanischer Fotograf († 2002)
    • 13. Oktober: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie († 1996)
    • 13. Oktober: Robert Walker, US-amerikanischer Schauspieler († 1951)
    • 14. Oktober: Thelma Coyne Long, australische Tennisspielerin († 2015)
    • 15. Oktober: Roger Crovetto, französischer Automobilrennfahrer († 1981)
    • 15. Oktober: Joe Vetrano, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1995)
    • 16. Oktober: Tony Rolt, britischer Automobilrennfahrer († 2008)
    • 16. Oktober: Louis Althusser, französischer Philosoph († 1990)
    • 16. Oktober: Henri Vernes, belgischer Schriftsteller und Comicautor († 2021)
    • 17. Oktober: Rita Hayworth, US-amerikanische Schauspielerin († 1987)
    • 20. Oktober: Roy Ash, US-amerikanischer Wirtschaftsmanager, Unternehmer und Regierungsbeamter, († 2011)
    • 20. Oktober: Robert H. Lochner, US-amerikanischer Journalist und Übersetzer († 2003)
    • 20. Oktober: Werner Maihofer, deutscher Jurist und Politiker († 2009)
    • 21. Oktober: Hulett C. Smith, US-amerikanischer Politiker († 2012)
    • 22. Oktober: Antonio Bevilacqua, italienischer Radrennfahrer († 1972)
    • 22. Oktober: L. G. McKinley, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1970)
    • 22. Oktober: René de Obaldia, französischer Autor und Dramatiker
    • 22. Oktober: Paul Edwin Roth, deutscher Schauspieler († 1985)
    • 24. Oktober: Bobby Gimby, kanadischer Bandleader, Trompeter und Songwriter († 1998)
    • 25. Oktober: David Paul Ausubel, US-amerikanischer Pädagoge, Lerntheoretiker und Hochschullehrer († 2008)
    • 25. Oktober: Chubby Jackson, US-amerikanischer Jazzbassist († 2003)
    • 26. Oktober: Eric Ericson, schwedischer Chorleiter und Dirigent († 2013)
    • 27. Oktober: Gordon Delamont, kanadischer Komponist, Trompeter und Musikpädagoge († 1981)
    • 27. Oktober: Edgar Herschler, US-amerikanischer Politiker († 1990)
    • 27. Oktober: Teresa Wright, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
    • 28. Oktober: Carroll Glenn, US-amerikanische Violinistin († 1983)
    • 29. Oktober: Baby Peggy, US-amerikanische Filmschauspielerin († 2020)
    • 31. Oktober: Albert Hetterle, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter († 2006)

    NovemberBearbeiten

    • 01. November: Barry S. Brook, US-amerikanischer Musikwissenschaftler und Hochschullehrer († 1997)
    • 01. November: Ken Miles, britischer Automobilrennfahrer († 1966)
    • 02. November: Werner Behrend, deutscher Politiker (DDR) († 1987)
    • 03. November: Raimon Panikkar, spanischer Philosoph und Theologe († 2010)
    • 04. November: Art Carney, US-amerikanischer Filmkomiker und Schauspieler († 2003)
    • 05. November: Gisela Arendt, deutsche Schwimmerin († 1969)
    • 07. November: Paul Aussaresses, französischer General († 2013)
    • 07. November: Billy Graham, US-amerikanischer Baptistenpastor und Evangelist († 2018)
    • 08. November: Hermann Zapf, deutscher Typograf, Kalligraf, Autor und Lehrer († 2015)
    • 09. November: Spiro Agnew, US-amerikanischer Politiker, Vizepräsident unter Richard Nixon († 1996)
    • 09. November: Choi Hong Hi, südkoreanischer General und Entwickler der Kampfsportart Taekwondo († 2002)
    • 10. November: Ernst Otto Fischer, deutscher Chemiker († 2007)
    • 11. November: Jürg Baur, deutscher Komponist († 2010)
    • 13. November: Janine Andrade, französische Geigerin († 1997)
    • 13. November: Karl Werner Aspenström, schwedischer Lyriker und Essayist († 1997)
    • 14. November: John Bromwich, australischer Tennisspieler († 1999)
    • 15. November: Kurt Kohl, Psychologe († 2002)
    • 15. November: Adolfo Pedernera, argentinischer Fußballspieler und -trainer († 1995)
    • 16. November: Joe Appiah, ghanaischer Juristen, Diplomaten und Politiker († 1990)
    • 18. November: Rudolph Schulze, Minister für Post- und Fernmeldewesen der DDR († 1996)
    • 19. November: Dutch Elston, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1989)
    • 19. November: Hendrik Christoffel van de Hulst, niederländischer Astrophysiker († 2000)
    • 20. November: Dora Ratjen, deutscher Leichtathlet († 2008)
    • 21. November: Claire Austin, US-amerikanische Blues- und Jazzsängerin († 1994)
    • 21. November: Dieter Mauritz, deutscher Tischtennisspieler († 1988)
    • 25. November: Giuseppe Grezar, italienischer Fußballspieler († 1949)
    • 25. November: Kurt Wafner, deutscher Lektor, Autor, Antimilitarist († 2007)
    • 26. November: Patricio Aylwin, chilenischer Politiker († 2016)
    • 26. November: Leopold Kozłowski-Kleinman, polnischer Pianist, Komponist und Dirigent († 2019)
    • 26. November: Huber Matos, kubanischer Guerillaführer († 2014)
    • 27. November: Gerhard Ribbeheger, deutscher Politiker († 2007)
    • 28. November: Doris Shadbolt, kanadische Kunsthistorikerin († 2003)
    • 29. November: Friedrich Adrario, österreichischer Offizier der Wehrmacht und des österreichischen Bundesheeres († 2011)
    • 29. November: Otto Glück, österreichischer Mediziner und Politiker († 2003)
    • 29. November: Madeleine L’Engle, US-amerikanische Schriftstellerin († 2007)
    • 30. November: Efrem Zimbalist, Jr., US-amerikanischer Schauspieler († 2014)

    DezemberBearbeiten

    • 21. Dezember: Kurt Waldheim, österreichischer Politiker, Bundespräsident von Österreich (1986–1992) († 2007)
    • 23. Dezember: Iván Mándy, ungarischer Schriftsteller († 1995)
    • 23. Dezember: Helmut Schmidt, deutscher Politiker, Bundeskanzler der BRD († 2015)
    • 24. Dezember: Dave Bartholomew, US-amerikanischer Musiker († 2019)

    Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

    GestorbenBearbeiten

    Januar/FebruarBearbeiten

     
    Georg Cantor
     
    Gustav Klimt, 1913
     
    Grabmal (türbe) von Abdülhamid II. an der Divan Yolu in Istanbul

    März/AprilBearbeiten

     
    Frank Wedekind
     
    Claude Debussy, etwa 1908
     
    Ferdinand Braun, 1909
     
    Manfred von Richthofen, 1917

    Mai/JuniBearbeiten

     
    Peter Roseggers Wohn- und Sterbehaus in Krieglach

    Juli/AugustBearbeiten

    • 02. Juli: Georg von Schuh, deutscher Jurist und Politiker (* 1846)
    • 02. Juli: Zell os-Soltan, Prinz aus der Kadscharendynastie in Persien (* 1850)
     
    Mehmed V. (1913)
     
    Hans am Ende
     
    Korbinian Brodmann

    September/OktoberBearbeiten

    • 04. September: Hans Droysen, deutscher Altphilologe und Historiker (* 1851)
     
    Carl Peters
     
    Koloman Moser, 1905
     
    Schieles Totenmaske
    • 31. Oktober: Egon Schiele, österreichischer Maler (* 1890)
    • 31. Oktober: István Tisza, österreichisch-ungarischer Politiker und Ministerpräsident Ungarns (* 1861)

    November/DezemberBearbeiten

    • 04. November: František Balej, tschechischer Jurist, Übersetzer und humanistischer Philosoph (* 1873)
    • 05. November: Shimamura Hōgetsu, japanischer Schriftsteller, Literaturkritiker und -wissenschaftler (* 1871)
    • 09. November: Guillaume Apollinaire, französischer Dichter, Schriftsteller und Kritiker (* 1880)
     
    Albert Ballin
     
    Das Grab von Viktor Adler am Wiener Zentralfriedhof
    • 02. Dezember: Edmond Rostand, französischer Dramatiker (* 1868)
    • 05. Dezember: Martin Boelitz, deutscher Schriftsteller (* 1874)
    • 06. Dezember: Hendrik Enno Boeke, niederländischer Mineraloge (* 1881)
    • 06. Dezember: William Wolfensberger, Schweizer Dichterpfarrer (* 1889)
    • 07. Dezember: Nicanor Plaza, chilenischer Bildhauer (* 1844)
    • 11. Dezember: Ottilie Schwahn, deutsche Erzählerin (* 1849)
    • 13. Dezember: Hermann Erler, deutscher Musikverleger, Komponist und Schriftsteller (* 1844)
    • 14. Dezember: Walter Kern, deutscher Architekt und Regierungsbaumeister (* 1860)
    • 14. Dezember: Sidónio Pais, portugiesischer Putschist, später Präsident (* 1872)
    • 18. Dezember: Carl Immanuel Philipp Hesse, deutsch-baltischer Pastor, evangelischer Märtyrer in Estland (* 1875)
    • 18. Dezember: Henryk Jarecki, polnischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (* 1846)
    • 21. Dezember: Walter Hines Page, US-amerikanischer Journalist, Verleger und Diplomat (* 1855)
    • 25. Dezember: John Wilbur Chapman, US-amerikanischer presbyterianischer Pfarrer, Autor, Evangelist und Kirchenführer (* 1859)
    • 26. Dezember: Wassili Wassiljewitsch Andrejew, russischer Balalaikavirtuose, Orchesterleiter und Komponist (* 1861)
    • 26. Dezember: Karl Elsener, Schweizer Messerschmied, Unternehmer und Politiker (* 1860)
    • 27. Dezember: Birt Acres, britischer Fotograf und Filmpionier (* 1854)
    • 27. Dezember: Carl Schlechter, österreichischer Schachspieler (* 1874)
    • 29. Dezember: Otto Crusius, deutscher Altphilologe (* 1857)

    Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

    Siehe auchBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

    Commons: 1918 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien