(3941) Haydn

Asteroid des Hauptgürtels

(3941) Haydn ist ein Asteroid des Hauptgürtels, der am 27. Oktober 1973 vom deutschen Astronomen Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg (IAU-Code 033) in Thüringen entdeckt wurde.

Asteroid
(3941) Haydn
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 9. Dezember 2014 (JD 2.457.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Koronis-Familie
Große Halbachse 2,9282 AE
Exzentrizität 0,0225
Perihel – Aphel 2,8622 AE – 2,9943 AE
Neigung der Bahnebene 1,6649°
Länge des aufsteigenden Knotens 185,3389°
Argument der Periapsis 289,9051°
Siderische Umlaufzeit 5,01 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,39 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 13,0 mag
Geschichte
Entdecker Freimut Börngen
Datum der Entdeckung 27. Oktober 1973
Andere Bezeichnung 1973 UU5, 1978 TQ2
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Der Asteroid ist Mitglied der Koronis-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (158) Koronis benannt ist.[1]

Benannt wurde der Asteroid nach dem österreichischen Komponisten Franz Joseph Haydn (1732–1809), der ein führender Vertreter der Wiener Klassik war und 1797 die Hymne komponierte, die bis zum Ende der Habsburgermonarchie 1918 als Hymne der Österreichischen Kaiser diente und mit dem 1841 neu geschaffenen Text des Liedes der Deutschen heute mit dessen dritter Strophe als deutsche Nationalhymne dient.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Familienzugehörigkeit von (3941) Haydn in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)

WeblinksBearbeiten