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Český Šternberk (deutsch Böhmisch Sternberg) ist ein Městys mit 154 Einwohnern (Stand 1. Jan. 2014) in Tschechien. Er liegt in Mittelböhmen acht Kilometer südlich der Stadt Sázava am linken Ufer der Sázava und gehört zum Okres Benešov. Die Katasterfläche beträgt 546 ha.

Český Šternberk
Wappen von Český Šternberk
Český Šternberk (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Benešov
Fläche: 546 ha
Geographische Lage: 49° 49′ N, 14° 56′ OKoordinaten: 49° 48′ 40″ N, 14° 55′ 49″ O
Höhe: 310 m n.m.
Einwohner: 164 (1. Jan. 2019)[1]
Postleitzahl: 257 26
Struktur
Status: Městys
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Štěpán Kopeček (Stand: 2007)
Adresse: Český Šternberk 27
257 26 Divišov
Gemeindenummer: 529541
Website: www.chopos.cz/obec.asp?place=10

GeographieBearbeiten

Der Ort befindet sich in 310 m ü. M. nördlich der Burg Český Šternberk am Prallhang einer Flussschleife der Sázava. Am gegenüberliegenden Flussufer verläuft die Eisenbahn von Sázava nach Zruč nad Sázavou, an der sich in Český Šternberk zwei Bahnhalte befinden. Durch Český Šternberk führt die Staatsstraße 111 von Podveky nach Divišov, die im Ort das Tal der Sázava quert. Zwei Kilometer südwestlich des Fleckens verläuft die Dálnice 1, die hier gleichzeitig die Europastraße 50 und Europastraße 65 darstellt, mit der in Šternov befindlichen Autobahnabfahrt 41.

Nachbarorte sind Čeřenice im Norden, Malovidy im Nordosten, Zalíbená und Otryby im Osten, Čejkovice und Soběšín im Südosten, Radonice im Süden, Šternov im Südwesten sowie Drahňovice im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

 
Český Šternberk / Böhmisch Sternberg:

Die erste urkundliche Erwähnung von Český Šternberk stammt aus dem Jahre 1242. Der Ort entstand als Burgsiedlung unterhalb der Burg Český Šternberk und wurde im Laufe der Zeit vergrößert.

1901 erhielt Český Šternberk einen Eisenbahnanschluss, was sich vorteilhaft auf die touristische Erschließung der Burg auswirkte.

Die sich im Norden des Orte befindliche Wassermühle aus dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde um 1920 rekonstruiert. Das Mühlenwehr in der Sázava wurde in den 1970er Jahren erneuert. Eine Erweiterung erfuhr der Ort durch den Bau von Einfamilienhäusern am rechten Flussufer. In Český Šternberk befindet sich ein Campingplatz.

Am 17. Oktober 2006 wurde Český Šternberk zum Městys erhoben.

GemeindegliederungBearbeiten

Für Český Šternberk sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zum Ort gehören die Siedlungen Čejkovice und Vrabov.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Holzbildhauer Franz Xaver Zelezny; geboren 16. November 1836 in Český Šternberk; gestorben 13. Juli 1911 in Wolkersdorf im Weinviertel

WeblinksBearbeiten

  Commons: Český Šternberk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2019 (PDF; 0,8 MiB)