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Équateur (1917-2015)

Provinz der Demokratischen Republik Kongo

Équateur (deutsch Äquator) war eine Provinz der Demokratischen Republik Kongo mit der Hauptstadt Mbandaka.

Équateur
Äquator
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Über dieses Bild
Land Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
Provinzhauptstadt Mbandaka
Gouverneur Yves Mobando Yogo
Nationalsprache Lingála
Fläche 403.292 km²
Einwohnerzahl 7.501.902 (2010)
Bevölkerungsdichte 18,6/km²
ISO 3166-2 CD-EQ

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Provinz lag im Nordwesten des Landes und grenzte im Norden an die Zentralafrikanische Republik, im Osten an die Provinz Orientale, im Südosten an die Provinzen Kasaï-Oriental und Kasai-Occidental, im Südwesten an die Provinz Bandundu und im Westen an die Republik Kongo. Équateur umfasste einen Teil des zentralen Kongobeckens und seiner Ränder. Südlich der Hauptstadt Mbandaka mündet der Ubangi in den Kongo.

BevölkerungBearbeiten

Das Becken wird von den Mongo und Ngombe bewohnt.

GeschichteBearbeiten

Die Provinz wurde während der belgischen Kolonialzeit geschaffen. Von 1933 bis 1947 hieß sie nach ihrer Hauptstadt Coquilhatville (französisch) bzw. Coquilhatstad (niederländisch) (heutiges Mbandaka). 1962 wurde Équateur aufgelöst und in die Provinzen Cuvette-Centrale (Zentralcuvette), Moyen-Congo (Mittelkongo) und Ubangi aufgeteilt. Vier Jahre später (1966) wurde die Provinz wiederhergestellt.

Auflösung 2015Bearbeiten

Mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung im Mai 2005 sollte der Kongo neugegliedert werden. Nachdem der Termin der Verwaltungsänderung zuvor mehrmals verschoben wurde, machte der damalige Präsident Joseph Kabila diese im Januar 2011 komplett rückgängig. Allerdings wurde die Verwaltungsänderung 2015 doch umgesetzt und die Provinz Équateur dabei in fünf neue Provinzen aufgeteilt:

Siehe auchBearbeiten