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Artikel des Tages

Denkmal für die Opfer des Massakers

Das Massaker von Deutsch Schützen fand am 29. März 1945 in der Ort­schaft Deutsch Schützen im Burgen­land statt. Diesem End­phase­verbre­chen fielen min­des­tens 57 unga­risch-jüdi­sche Staats­bürger zum Opfer, die beim Bau des Süd­ost­walls als Zwangs­arbei­ter einge­setzt waren. Das Massa­ker fand auf Betrei­ben des zu­ständi­gen Ab­schnitts­verant­wort­lichen des Süd­ost­wall­baus statt. Ausge­führt wurde es von drei von der eige­nen Truppe ver­spreng­ten Solda­ten der Waffen-SS; Ange­hörige der Hitler­jugend führ­ten im Zuge dieses Verbre­chens Orga­nisa­tions- und Siche­rungs­auf­gaben durch. Die rund 400 über­leben­den Juden mussten nach Ab­bruch des Massa­kers nach Hart­berg mar­schie­ren, von wo aus sie die mehr­tägigen Todes­märsche zum KZ Maut­hausen mit­machen mussten. Während die drei SS-Männer und der Initia­tor sich durch Flucht ihrer Verant­wor­tung entzo­gen, wurden die meisten der betei­lig­ten Hitler­jungen 1946 in einem Pro­zess vor dem Volks­gericht Wien zu Ge­fängnis­strafen zwischen 15 und 36 Mona­ten verur­teilt. Heute erinnern am Tatort ein Grab­stein sowie eine Gedenk­tafel an der nahen Martins­kirche an das Massaker.  – Zum Artikel …

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Was geschah am 29. März?


In den Nachrichten

Earth Hour • Urbi et orbi • Sommerzeit



Kürzlich Verstorbene

  • Thomas Schäfer (54), deutscher Politiker († 28. März)
  • Joseph Lowery (98), US-amerikanischer Pfarrer und Bürgerrechtler († 27. März)
  • Olle Holmquist (83), schwedischer Jazzmusiker († 26. März)
  • Bill Martin (81), britischer Songwriter und Musikverleger († 26. März)
  • Inna Makarowa (93), sowjetrussische Schauspielerin († 25. März)

Schon gewusst?

Johan Filip Nordlund (1896)
  • Johan Filip Nordlund war der letzte Mensch, der in Schweden mit dem Richtbeil hingerichtet wurde.
  • Das Symposium Man the Hunter nahm 1966 den zeitgenössischen Menschen als Jäger in das Blickfeld.
  • Nicht vor jeder Bananenspinne muss man sich fürchten.
  • Die nordkoreanische Restaurantkette Pyongyang bietet auch ein Aphrodisiakum an, das angeblich aus Körperteilen von Bären besteht.

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