Gesellschaftliches Programm
Kongresse und größere Tagungen organisieren meist zusätzlich zum Fachprogramm ein gesellschaftliches Programm. Es soll einerseits die Kontakte zwischen den Tagungsteilnehmern vertiefen, andrerseits zur Entspannung beitragen und auch den Begleitpersonen der Teilnehmer Anreize und touristische Besichtigungen bieten. Letzterer Aspekt wurde früher oft Damenprogramm genannt, was heute viele als diskriminierend empfinden.
Häufige Bestandteile des gelellschaftlichen Programms sind:
- der Begrüßungsabend - direkt im Kongresszentrum oder z.B. in einem naheliegenden Schloss
- bzw. bescheidener ein Begrüßungscocktail
- ein Empfang - oft vom Bürgermeister oder von Sponsoren finanziert
- Bei mehrtätigen Konferenzen ein Abendessen in einem Altstadt-Restaurant
oder einem ortstypischen Lokal (Pub, Weinlokal, Heuriger o.ä.)
- verbilligte Karten für ein Konzert, Ballett oder eine Oper
- eine Stadtbesichtigung oder sonstige kulturelle Führung
- ein konferenzfreier Nachmittag mit Busfahrt in die Umgebung
- Besichtigung örtlicher Sehenswürdigkeiten (Naturpark, Höhle, Freilichtmuseum etc.)
- der Abschlussabend oder (bei großen Symposien ein Ball.
Vereinzelt werden auch einzelne Konferenzpausen als "social events" gestaltet. Fast immer gibt es hingegen in den Pausen Kaffee, Snacks und kleine Getränke.